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Heinz-Josef Sprengkamp

Autor und Redakteur

 Artikel von diesem Autor

Plakate im OB-Wahlkampf in Magdeburg

Vier Kandidaten werben stadtweit im Oberbürgermeister-Wahlkampf mit Plakaten um die Aufmerksamkeit der Wählerinnen und Wähler. Dabei werden zwei unterschiedliche Plakatformen und drei unterschiedliche Techniken angewandt. Zunächst einmal unterscheidet man zwischen Klein-(Personen-)Plakaten und Großplakaten. Letztere wurden in diesem Wahlkampf nur vom Amtsinhaber und dem CDU-Herausforderer geordert. Sie sind immer noch sehr teuer, weil man Standmiete (in Magdeburg pro Großplakat ca. 400 Euro für sechs Wochen) und die Druckkosten bzw. den Aufwand für die Plakatpflege bezahlen muss.

Politische Bildung unter Beschuss

Die Landeszentrale für politische Bildung in Sachsen-Anhalt steht "unter Feuer". Ihr wird - wegen der CDU-Parteimitgliedschaft ihres Präsidenten Lüdkemeier und diverser Veranstaltungen mit und für CDU-Parteimitglieder - fehlende Neutralität vorgeworfen.

Erinnerungskultur

"Stasi-Debatten" bewegen die Öffentlichkeit nur dann, wenn Personen öffentlichen Interesses im Mittelpunkt stehen - so wie jetzt in Sachsen-Anhalt ein IHK-Chef und eine PDS-Landtagsabgeordnete. Wichtiger als Personen sind aber Strukturen, vor allem Strukturen eines - eben auch, aber nicht nur - Unrechtsstaates.
Politik funktioniert in modernen Wahlkampfzeiten multimedial, auf vielen Kanälen gleichzeitig. Das gilt mittlerweile - sehr begrenzt - auch auf kommunaler Ebene. Allerdings sind längst noch nicht alle Kandidatinnen und Kandidaten mit dem Medium Internet vertraut.
„Eine Demokratie, in der die größere Hälfte der Bevölkerung weder in den Parlamenten noch in den Regierungen angemessen vertreten ist, ist bloß eine Demokratie am Anfang.“

Bürgerbegehren als Wahlkampfinstrument

Überblick über die politische Partizipation von Frauen in der DDR - Möglichkeiten, Grenzen, Entwicklungen
Das Frauenleitbild der DDR sah die Frau als Mutter und Hausfrau, zugleich als gut qualifiziert und berufstätig. Eine institutionalisierte Frauen- und Gleichstellungspolitik gab es in der DDR nicht, die (systemkonforme) politisch-gesellschaftliche Aktivität der Frauen gehörte zum Frauenleitbild.