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Renate Miethner

Renate Miethner studierte Philosophie und Chemie an der Rheinischen Friedrich-Wilhems-Universität Bonn und arbeitete ausführlich über Kant und die erkenntnistheoretischen Ansätze des deutschen Idealismus. Seit 2005 praktiziert sie philosophische Beratung und bietet Seminare für Unternehmer, Führungskräfte, Journalisten, Politiktreibende und Privatpersonen. Renate Miethner ist Herausgeberin des "Philosophiemonatsbriefes".

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So sehr sich manch regierender Volksvertreter auch sonnen mag in einer Phase der wieder in Aufwind geratenen Konjunktur, die gerne als erste merkbare (zwar noch zaghafte aber doch deutliche) Wirkung und Bestätigung für bisherige „arbeitsmarktpolitische“ Maßnahmen gewertet wird – die öffentliche Diskussion um den Arbeitsmarkt in Deutschland reißt nicht ab.
Der allgemeine und allgegenwärtige Diskursrahmen, in dessen Zentrum ein in seltsam unkritischer Weise stillschweigend akzeptierter Begriff des Homo Utilitatis vorherrscht, begegnet dem Konzept eines beschäftigungsunabhängigen „Grundeinkommens“ in aller Regel mit Hohn. Gebrandmarkt als aberwitziger Einfall einiger Utopisten, denen der Bezug zur „Realität“ abhanden gekommen sei, wird das Thema gerne vorschnell abgehakt.
Die erneut entflammte Diskussion um ein generelles Verbot von gewaltlastigen PC-Spielen birgt die offensichtliche Gefahr, dass hier schnell zu Scheinlösungen im Sinne von Symptombekämpfung anstelle echter Problembetrachtung gegriffen wird. Das Bonner Unternehmen APEIRON hat dies in seiner Funktion als Beratungsagentur für Philosophie dazu bewogen, in der aktuellen Ausgabe des Philosophiemonatsbriefes Stellung zu beziehen.


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