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Mobiles Internet überall
- Von Rainer Funk
- Veröffentlicht 09.08.07
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Beurteilung:




eMails unterwegs checken, im Urlaub im Hotel das Internet durchsuchen, als Beifahrer die aktuellsten Lieder downloaden - Vorstellungen, die noch vor kurzer Zeit fast allen wie ferne Zukunft vorgekommen sind.
Inzwischen sind diese Vorstellungen längst Realität. Mobiles Internet ist das Stichwort mit dem heute fast jeder von fast jedem Ort auf das WWW zugreifen kann – Anbieter sind die großen Netzbetreiber oder z.B. mobicent.
Ermöglicht wird dies final durch zwei Hardware-Geräte: zum einen der Laptop, zum anderen die so genannte Datenkarte.
Die Prozedur läuft dabei wirklich einfach ab; der User kann in inzwischen so ziemlich jeden Laptop eine solche Datenkarte einschieben, hierfür ist lediglich ein PC MCIA oder ein Express Slot erforderlich. Mit der in die Daten-Karte eingefügten Simkarte kann ad sofort über das Standard Mobilfunknetz eine Verbindung mit dem Internet hergestellt werden. Man ist also nicht mehr an Kabel, Steckdosen oder Ähnliches gefesselt.
Mit Hilfe des Mobilfunknetzes haben Sie also dann von ca. überall aus die Gelegenheit, online zu gehen. Mal per GPRS, mal per UMTS und mal per HSDPA-Highspeed. Abhängig sind Sie nur noch von der Netzstärke des Gebiets, in dem Sie sich aktuell befinden. Bei sehr schlechter Verbindung kann es also ab und an vorkommen, dass die Netzverbindung unterbricht.
Auch abhängig von Ihrem Ort, ist der Speed, mit dem Sie surfen können. Nicht überall ist die schnelle UMTS- oder sogar die superschnelle HSDPA-Versorgung verfügbar. In der Regel sieht also so aus: Die meisten großen deutschen Städten bieten eine Top HSDPA-Versorgung, hiermit sind Speed von aktuell bis zu 3,6 mbit/s möglich, noch in 2007 ist das Doppelte geplant.
Außerhalb dieser so genannten Opal-Gebiete steht meist der UMTS Empfang bereit. Mit UMTS surfen Sie mit bis zu 384 kb/s; das entspricht ca. 6-facher ISDN-Geschwindigkeit.
Wenn Sie sich in gebieten mit eher schwacher Netz-Versorgung aufhalten, wird auf GPRS zurückgegriffen. Hier surfen Sie ca. in ISDN-Geschwindigkeit. Immer noch attraktiv zum surfen und eMails lesen und beantworten.
Trotz dauerhaft sinkender Gebühren kostet eine mobile Flatrate häufig noch das Zweifache eines DSL-Anschlusses mit entsprechender Flatrate. „mobileDSL flat“, die mobile Flatrate von MoobiCent bietet mit der HSDPA bzw. UMTS-Flatrate eine attraktive Alternative.
Fazit: Die Technik ist inzwischen mehr als ausgereift und auch bzgl. Speed muss sich das mobile Internet keinesfalls vor der verkabelten Konkurrenz verstecken. Die Kosten sind weiterhin ein Thema, daher sollte man hier genau auf den richtigen Tarif achten.






