Der erste eigene Film auf Video oder auf dem Fernseher ist eine schöne Sache. Damit das Werk aber gelingt, sind ein paar Punkte zu beachten. Dieser Artikel gibt erste Hilfestellung bei der Produktion des ersten eigenen Films. Wenn Sie diese Tipps zum Filmen beachaten wird ihnen ihr erstes Werk sicher gelingen.

Die Filmidee - Erste Ideen entwickeln

Vor jedem Film steht die Idee. Machen Sie sich Gedanken was Sie ihren Zuschauern zeigen wollen/welche Geschichte Sie erzählen wollen. Achteten Sie auch auf ihre Zielgruppe (für wen mache ich den Film).

Das Drehbuch - von der Idee zu den ersten Sketchen

Ohne Drehbuch läuft erst mal gar nichts. Gut ist es, die ersten Ideen schriftlich in einer Art Leitfaden, einer Handlungsanweisung festzuhalten. Bedenken Sie bitte: Je genauer das Drehbuch geplant wird, um so besser laufen die Dreharbeiten nachher ab.

Filmische Stilmittel

Jetzt kommt der künstlerische Aspekt ins Spiel. Überlegen Sie genau welche stilistischen Mittel Sie in ihrem Film einsetzen möchten. Wichtige Punkte sind: Szenen und Schnitte, Handlungsführung, Kameraführung, Einstellungen, Ton, Titel und Beleuchtung.

Die Handlung - so führt ihr den Zuschauer durch den Film

Von zentraler Bedeutung ist, das Interesse des Zuschauers zu wecken, und (möglichst) über die gesamte Länge des Films am Leben zu erhalten. Das ist heute nicht so ganz einfach. Gut geeignet sind spektakuläre Einstiege in den Film und dann Aufbau eines Spannungsbogens bis zum Schluss. Nichts ist langweiliger als Filme die nur so vor sich dahin plätschern.

Darstellungsweise des ganzen Films

Wichtig ist, das die Handlungsführung über den gesamten Film immer logisch und übersichtlich bleibt. Das gilt nicht nur für den gesamt Film, sondern auch für einzelne, in sich geschlossene Szenen. Auch die Länge der Szenen und deren Abfolge sollten einem übergeordneten Gesamtbild entsprechen.

Kameraführung - was der Zuschauer so sieht

Der wichtigste Punkt für Kameraleute zuerst: Halte die Kamera ruhig. Verwenden Sie wenn möglich eine Stativ. Filmen Sie die gleiche Szene aus unterschiedlichen Kameraperspektiven. Filmen Sie ruhig zu viel Material. Je mehr Sie filmen, desto mehr Material steht ihnen beim Schnitt zur Verfügung. Wechseln Sie öfter die Perspektive, z. B. mal liegend („Froschperspektive") oder aus der Vogelperspektive filmen.

Der Filmschnitt

Übergänge zwischen Filmen müssen flüssig sein. Ein Schnitt bedeutet häufig ein Zeit- oder Ortssprung, häufig mit einem Perspektivwechsel verbunden. Am besten bereitet man Schnitte schon beim Filmen vor, indem man die wichtigsten Schnitte plant und mehrer Perspektiven einer Szene dreht. So hat man mehrere Möglichkeiten die Geschichte zu erzählen.

Film vertonen

Das Vertonen von Filmen wird oft vernachlässigt. Achten Sie vor allem auf den Hintergrundton. Der Hintergrundton lässt den Film oft authentisch erscheinen. Der Orginalton sollte aber im Hintergrund bleiben. Achten Sie darauf möglichst keine Störgeräusche aufzunehmen. Ein Geräusch was nicht der Szene zugeordnet werden kann (vorbeifahrendes Autos was man nicht sieht) verwirrt den Zuschauer.

Zusammenfassung: Tipps zum Filmen

Sie sehen: Filmen ist gar nicht so schwer. Wenn Sie die oben genannten Tipps und Tricks beachten werden Sie ohne große Handbücher wälzen zu müssen interessante Filme produzieren. Viel Spass beim Filmen und vertonen.