Bei der Herstellung von Absinthe werden die verwendeten Zutaten teilweise mazeriert, das bedeutet, dass die Zutaten in Alkohol eingeweicht werden. Anschließend wird diese Mischung destilliert. Bei einer anspruchsvollen Herstellung von hochwertigem Absinth wird dieses Verfahren verwendet, da man so die meisten Bitterstoffe des Wermuts abtrennen kann, da diese sich nicht so schnell verflüchtigen, und aus diesem Grund in der Destillation zurückbleiben und entfernt werden können.
Stark bitter schmeckender Absinthe ist nicht gleichbedeutend mit einem hohen Bitterkräuteranteil, ganz im Gegenteil. Die starke Bitterkeit kommt in der Regel von zusätzlich hinzugefügten Wermutextrakten, die keinesfalls mit Qualität gleichzusetzen sind. Meist handelt es sich bei diesen Produkten um Absinth von minderwertiger Qualität, beziehungsweise um unechten Absinthe. Bei dem Genuss dieser Spirituosen kommen allerhöchstens der Kopfschmerz zu Besuch und niemals die so gerühmte grüne Fee.
Der Absinth der mit einer handwerklich einwandfreien Destillation gewonnen wird, kann zusätzlich noch mit Kräutern eingefärbt werden. Die Gründe Fee, die ihren Namen aufgrund des Genusses von charakteristisch grünem Absinthe hat, entsteht durch chlorophyllhaltige Heilkräuter wie Ysop, Wermut, Melisse und anderen. Dennoch finden sich blaue, schwarze, und auch rote, farblose Absinth auf dem Markt, die man auch heute noch in einem der Absinthe Onlineshop bestellen kann.
Abgefüllt in anmutigen Flaschen, die geheimnisvoll wirken, kann man dann die grüne Fee genüsslich zu Hause empfangen.