Uhrenbeweger sind Geräte, die dazu genutzt werden, das Stehenbleiben von Automatikuhren zu verhindern. Da Automatikuhren so konzipiert sind, dass sich durch ständige Bewegung das Uhrwerk automatisch aufzieht, ist die Bewegung ein essentieller Faktor für das Funktionieren und auch die Ganggenauigkeit der Uhr.
Um das Stehenbleiben zu verhindern, wenn die Uhr nicht permanent getragen werden kann oder soll, wurden die vorgenannten Uhrenbeweger entwickelt. Erste Geräte, die speziell für diesen Zweck gebaut wurden, nannten sich Umlaufreguliergerät und wurden schon vor über 40 Jahren erfunden.
Erfinder war eine deutsche Firma, die auch heute noch Uhrenbeweger herstellt bzw. anderen Hersteller die Technologie für die Herstellung zur Verfügung stellt. Inzwischen gibt es eine große Anzahl an Konkurrenzunternehmen, die sich ebenfalls mit der Herstellung von Uhrenbewegern befassen.
In punkto Qualität und Ausstattung bzw. Einstellungsmöglichkeiten sowie in Design und Optik unterscheiden sich die Uhrenbeweger dabei teilweise sehr stark voneinander.
Jede Automatikuhr bzw. jedes Uhrwerk stellt andere Ansprüche. Hochwertige Geräte gehen insofern darauf ein, dass sie eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten bieten. So kann man zum Beispiel die Abstände zwischen den Umdrehungen festlegen, man kann die Umdrehungen am Tag festlegen, die insgesamt ausgeführt werden sollen (UPT oder TPD) oder aber man kann spezielle voreingestellt Programme nutzen, die auf bestimmte Automatikuhren zugeschnitten sind. Auch die Laufrichtung der Umdrehungen kann man bei einigen Uhrbewegern einstellen, bei anderen wiederum nicht.
Was die Kosten für einen guten Uhrenbeweger angeht, gibt es ebenfalls große Unterschiede. Hier spielt nicht nur allein die dem Gerät zugrunde liegende Technik eine Rolle, auch die Machart des Gehäuses fließt zu einem großen Teil mit in den Endpreis ein. Hier ist es letztlich Geschmackssache, für welchen Typ Uhrenbeweger man sich entscheidet.