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Breitband-Internetzugänge
- Von Manuel Meister
- Veröffentlicht 06.05.07
- Internet und Business online
- Nicht beurteilt
Kaum ein Internetnutzer ist heutzutage noch gewillt, mit einem analogen Modem oder über ISDN ins Internet zu gehen. In punkto Internetzugang hat sich nämlich in den vergangenen Jahren einiges getan. Es gibt mittlerweile zahlreiche DSL Anbieter, die sich in einem knallharten Wettbewerb befinden und stets darum bemüht sind, sich gegenseitig Kunden abzujagen. Als Folge dessen gab es in den vergangenen Jahren einen erheblichen Preisverfall bei DSL Anschlüssen und DSL Flatrates. Von den günstigeren Angeboten wollen natürlich alle Internetnutzer profitieren.
Noch immer gibt es allerdings auch in Deutschland Gebiete, deren Bewohner auf einen DSL-Anschluss verzichten müssen, weil ein solcher bei ihnen nicht verfügbar ist. Gerade auf dem Land sieht die Telekom sehr wenig Kundenpotenzial und ist deshalb nicht bereit, ihr Breitbandnetz dort auszubauen. Auch in den nächsten Jahren wird es höchstwahrscheinlich keine flächendeckende Versorgung der deutschen Haushalte mit DSL geben. Wer keinen DSL-Anschluss erhalten kann, aber unbedingt einen schnellen Internetzugang haben möchte, dem bleibt nur die Möglichkeit, umzuziehen oder sich nach Alternativen zu DSL umzusehen.
Alternativen zum DSL Internetzugang sind beispielsweise der Internetzugang über Satellit oder der Internetzugang über Kabel. Leider ist ein Satellitenzugang mit sehr hohen Einstiegskosten verbunden. Auch der Installationsaufwand ist sehr hoch. Nicht zuletzt sind auch die laufenden Kosten beim Satellitenzugang um einiges höher als bei anderen Techniken.
Deshalb ist es besser, auf einen Kabelzugang auszuweichen, wenn DSL nicht verfügbar ist. Die Kabelnetzbetreiber in Deutschland bieten mittlerweile Telefonie, Internet und Fernsehen aus einer Hand an. Die Preise für den Internetzugang über Kabel sind mit den Preisen für den Internetzugang über DSL durchaus vergleichbar.






