Einleitend möchte ich mich gerne vorstellen:
Mein Name ist Martin Hamann und ich habe einst Luft an einer Polizeischule geschnuppert. Ich stelle hiermit die Nachteile des Polizistenberufes vor. Ich bin der Buchautor von "Landespolizeischule-der Enthüllungsbericht" (www.martin-hamann.de)

Ein klarer Nachteil ist es sicher, dass der Polizistenberuf auf keinem Tarifvertrag beruht, sondern das Arbeitsverhältnis ist per Gesetzen geregelt. Nun braucht nur eine neue Gesetzesänderung beschlossen werden und schon fällt das Weihnachtsgeld weg oder man muss länger arbeiten. Wenn man z.B. eher in Pension geht, wurden hohe Abschläge der Rente per Gesetz beschlossen usw.

Der Beruf ist gefährlich, manche Junkies haben aidsverseuchte Nadeln bei sich, damit man sich infiziert beim Durchsuchen. Das Autobahnnetz in Deutschland ist 11000 km lang, bei jedem Wind und Wetter muss man arbeiten und die Autobahn birgt viele Gefahren besonders wenn sie glatt ist. Es gibt unheimlich viel Schreibarbeit, da man für jede Kleinigkeit einen Bericht schreiben muss. Der Beruf macht grundsätzlich zynisch, irgendwann sieht man jeden als Kriminellen an. Ein deutscher Polizist ist ein Beamter, daher beschützt er nur den Staat und nicht direkt den Bürger. Daher ist die Anerkennung in diesem Beruf nicht von langer Dauer. Weiter hat man auch Todesnachrichten zu überbringen und muss dabei sein, wenn Menschen unglaubliche Schmerzen haben. Das knochenhart verdiente Geld ist im Verhältnis zum Gefährlichkeitsgrad verschwindend gering. Überstunden werden grundsätzlich nicht bezahlt, sondern man muss sie abmummeln, wenn man überhaupt in seinem Leben dazu noch kommt. Von Intrigen im Polizeidienst die einem begegnen könnten, möchte ich jetzt nicht zu sprechen- sie sind Teil dieses Buches. Auch ist man als Polizist Waffenträger und besonders Handfeuerwaffen sind nicht immer störungsfrei. Bei Unfällen können Verletzungen bis zur Todesfolge auftreten.

Beim Training oder beim Instandhalten der Waffen wurden schon oft Polizisten oder andere Beteiligte verletzt und getötet. Polizeibehörden nennen bei Statistiken über Tote in Feuergefechten nie die Toten, die durch einen Unfall ums Leben kamen. Auf Schießlehrgängen feuert man teilweise aus den unmöglichsten Körperstellungen ab, wie z.B. auf dem Rücken liegend- natürlich nicht ungefährlich. Außerdem kann die Handfeuerwaffe auch gegen einen Polizisten verwendet werden. Der Schutz am Hohlster bietet keine Garantie für die Entnahme der Waffe. Und wenn man einen Menschen erschießen muss, dann kann dies ein Trauma zur Folge haben, welches einen Menschen das ganzes Leben lang begleiten kann.

Dieser Artikel wurde von mir verfasst. Meine Kontaktdaten stehen unten.
Martin Hamann
Niemannsweg 152
24105 Kiel
Internet: www.polizeibuch.de
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