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Neue Affiliate-Links: Anchor- statt Referer-Tracking
- Von Jan Bischoff
- Veröffentlicht 21.12.06
- Internet und Business online
- Nicht beurteilt
Links zu Affiliate Programmen enthalten künftig wohl immer seltener Fragezeichen und Partner-IDs. Immer ausgefeiltere Techniken erlauben individuell erstellte Affiliate-Links: Für die neuen Anchor-Links werden die Raute (#) und weitere zwei oder drei Zeichen eingesetzt.
Die URL zum Merchant sieht damit zum Beispiel so aus: http://www.netslave.de/qualityclick.htm#nsl
Eine separate Verschlüsselung der Partner-ID ist nicht mehr nötig. Und die drei Zeichen reichen weiter als es auf den ersten Blick scheint. Allein mit Groß-, Kleinbuchstaben und Zahlen erlaubt diese Variante das Tracking für ca. 238.000 Affiliates (62^3).
Die so perfekt getarnten Links können ebenso beim Tracking von Kampagnen (Banner, Newsletter) verwendet werden. Selbst erfahrene Webmaster werden hier auf den ersten Blick keinen Affiliate-Link entdecken.
Diese Methode lässt sich aber auch gut selbst verwenden, z.B. für den "Seite merken" Link auf der eigenen Website. Die Url, die dann zu den Favoriten hinzugefügt wird: http://www.meinedomain.de/#Fav - Und schon weiß man als Webmaster, woher die Besucher wirklich kommen.
So wird das Anchor Tracking technisch realisiert: Jedem Affiliate wird ein individueller, 3-stelliger Anchor-Code zugewiesen. Dieser Anchor wird auf der Zielseite durch ein kurzes Javascript ausgelesen und dann in einem Cookie auf dem Computer des Nutzers gespeichert.
Man sieht, dass hier keine neuen Technologien zum Einsatz kommen. Aber eine kleine Revolution ist es schon. Erst durch die Nutzung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten werden Affiliate Programme wirklich erfolgreich.
Eine Frage bleibt offen: Wie wirken sich die neuen Anchor Links auf das Suchmaschinenranking aus?
01.05.2006 - Jan Bischoff, www.netslave.de



