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Optimaler Einsatz und Auslastung des betriebseigenen Personals durch Personaleinsatzplanung
- Von A. Gerhard
- Veröffentlicht 22.01.10
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- Nicht beurteilt
Gerade in den heutigen wirtschaftlich schwierigenZeiten müssen sich immer mehr Unternehmen mit internem Personalwesen beschäftigen. Vorbei sind nun einmal die Zeiten, in denen der ein-oder andere personelle bzw.maschinelle Leerlauf mühelos kompensierbar war. Ein anderer wichtiger Faktor für die Unternehmen stellen zusätzlich auch die fixen und variablen Personalkosten dar, die vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise die ein-oder andere Firma dazu zwingen, einen Teil ihres Personals entlassen oder zumindest in Kurzarbeit schicken zu müssen, um die Auftragseinbrüche und damit die fehlenden Einnahmen zu kompensieren.
Ein wichtiges Element für die Unternehmen stellt daher die Personaleinsatzplanung dar. Darunter versteht man die rationelle Zuordnung der verschiedenen Mitarbeiter in der Firma zu den Arbeitspositionen, jeweils passend zum Fähigkeitsprofil des Mitarbeiters und dem Anforderungsprofil der Arbeitsstelle bzw. des anstehenden Auftrags. Des weiteren fällt unter dem Begriff der Personaleinsatzplanung auch die anderweitige Einsetzung von freien oder freigewordenen Kapazitäten, die Beförderung von qualifizierten Mitarbeitern und die Umstrukturierung von Abteilungen. Es geht also um die Verteilung des Personals auf die verschiedenen Arbeitsplätze unter Berücksichtigung der quantitativen, zeitlichen und örtlichen Erfordernisse des Betriebes, sowie der Interessen und Neigungen der Mitarbeiter. Im dem Zusammenhang sind auch flexible Arbeitszeiten wichtig, so dass diese mit einem schwankenden Personalbedarf synchronisiert werden können. Das gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, individuell auf die aktuelle Auftragslage zu reagieren.
Die Personaleinsatzplanung und damit zusammenhängend, die Verwendung von Zeitwertkonten für die einzelnen Mitarbeiter sind auch wichtige Tools des sogenannten „Workforce-Managements". Beim Workforce Management zählen neben der Personaleinsatzplanung auch die Prognose des zu erwartenden Arbeitsaufkommens und des dafür benötigten Personals. Hinzu kommen die Optimierung des Personaleinsatzes zur Vermeidung von Unter- und Überdeckung, die Administration von verschiedenen Zeitkonten im Rahmen der Zeitwirtschaft sowie die Analyse und Steuerung des gesamten Workforce-Management-Prozesses. Bedarfsorientierung und Optimierung sind hierbei die Kernelemente des Workforce-Managements. Das gibt vielen Unternehmen die Möglichkeit, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ihren Weg zu machen.






