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Factoring als Wettbewerbsvorteil und Arbeitsentlastung
- Von nicola lavacca lavacca
- Veröffentlicht 16.06.09
- Geschäftliches
- Nicht beurteilt
nicola lavacca lavacca
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Alle Artikel von nicola lavacca lavacca anzeigenFactoring ist aus dem heutigen Wirtschaftsleben nicht mehr wegzudenken. Insbesondere in Deutschland gewinnt diese innovative Finanzierungsform immer mehr an Bedeutung. Auf direkten Wege kann ein Unternehmen damit seine Liquidität verbessern. Dem Factoring liegt dabei ein einfaches Prinzip zugrunde. Und zwar verkauft ein Unternehmen bei dieser Finanzierungsform seine Geldforderungen aus Warengeschäften und Dienstleistungen an einen Factor. Dieser zahlt dem Unternehmen mit dem Kauf der Forderung 80 Prozent des jeweiligen Rechungsbetrags sofort aus. Die restlichen 20 Prozent erhält das Unternehmen dann entweder sobald wenn die Forderung durch den Schuldner ausgeglichen wurde oder aber spätestens 150 Tage nach Fälligkeit der Rechnung, und zwar in diesem Fall dann unabhängig davon, ob der Schuldner die Forderung inzwischen bezahlt hat oder nicht.
Factoring bringt Unternehmen damit nicht nur einen Wettbewerbsvorteil, sondern auch ein Stück weit Arbeitsentlastung, sowie natürlich eines – die Sicherheit vor Forderungsausfällen. Das heißt einem Unternehmen, das Factoring betreibt, bleibt erspart, dass eine Forderung unter Umständen durch Zahlungsunwilligkeit oder durch Zahlungsunfähigkeit des Schuldners verloren geht. Stattdessen kann das Unternehmen durch den Liquiditätsgewinn gegenüber dem Wettbewerb dahingehend profitieren, dass es mit dieser Liquidität Investitionen in dringend notwendige Produktionsstraßen etc. tätig, die hoch modern sind. Des Weiteren kann ein Unternehmen, das Factoring betreibt seinen Kunden längere Zahlungsziele gewähren, was keine Auswirkung auf den Ablauf selbst hat. Die üblichen Zahlungsziele liegen im Übrigen bei 30 Tagen.
Dabei kann das jeweilige Unternehmen natürlich auch von einer gewissen Arbeitsentlastung profitieren, und zwar dadurch, dass die Factoringunternehmen die Forderungen verwalten, sprich sich um eventuell notwendige Mahnungen und auch die gerichtlichen Schritt kümmern.
Dies bedeutet, dass ein Unternehmen im Rahmen dieser Forderungszession unter Umständen sein gesamtes Debitorenmanagement auslagern und damit letztlich auch Personalkosten einsparen kann.






