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Mit kleinen Maßnahmen viel Strom sparen
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Kathrin Musch
selbständig 
Von Kathrin Musch
Herausgegeben am 10.06.09
 
Mit vielen kleinen Maßnahmen lässt sich in jedem Haushalt Energie einsparen.

Mit kleinen Maßnahmen viel Strom sparen

Wer Strom sparen möchte, der sollte sich der Tatsache bewusst sein, dass hier die größte Effizienz durch die Bündelung vieler kleiner Maßnahmen erreicht werden kann. Und dafür steht eine ganze Palette bereit, die sich auch im Alltag mit einfachsten Mitteln umsetzen lassen. Der Kaffee muss zum Beispiel nicht auf der Wärmeplatte der Maschine stehen bleiben, sondern kann in eine Thermoskanne umgefüllt werden. Im Haushalt lässt sich so an verschiedenen Stellen Strom sparen. Nudeln beispielsweise müssen nicht auf dem Herd gekocht werden, sondern können in moderne Thermosschüsseln gegeben, mit kochendem Salzwasser übergossen und gut abgedeckt ziehen gelassen werden. Das verlängert zwar die Garzeit um etwa fünf Minuten, aber man kann bei einem Kochvorgang etwa zehn Minuten den von der Herdplatte benötigten Strom sparen. Das funktioniert übrigens auch mit Reis und Milch und hat nebenbei noch den Vorteil, dass nichts mehr anbrennt. Neben der richtigen Auswahl des richtigen Kochgeschirrs gibt es noch mehr Tipps zum Energie sparen. Vor allem sollte man zum Strom sparen die Restwärme der Herdplatten ausnutzen. Einfach einen sauberen Topf mit Wasser drauf und schon hat man ohne weiteren Energieverbrauch das warme Wasser zum Teller spülen parat. Das ist besonders effektiv bei älteren Herden, die noch über richtige Kochplatten verfügen. Die Restwärme des Backraumes kann man im Winterhalbjahr nutzen, um bei der Beheizung der Küche Strom sparen zu können. Wenn man die Klappe sofort nach Beendigung des Backvorgangs offen lässt, heizt sich die Raumluft kräftig auf. Apropos Raumluft, auch mit einer richtigen Lüftungstechnik kann man beim Heizen einiges an Strom sparen. Bei kurzzeitiger regelmäßiger Stoßlüftung kühlen weder Wände noch Möbel aus, sondern es wird nur die Raumluft ausgetauscht.