Von einer bewegten Geschichte kann man beim Eiffelturm nun wirklich nicht sprechen. Es sei denn, man weiß, dass er eigentlich nur 20 Jahre stehen bleiben sollte. Dabei hat die Konstruktion aus Stahl (18.000 Einzelteile, befestigt mit 2,5 Millionen Nieten, die binnen von 26 Monaten von rund 3000 Arbeitern damit aneinander befestigt wurden) nicht nur zwei Weltkriege überstanden, sondern wurde in der Zwischenzeit 17 mal neu angestrichen. Dabei steht das Monument – das 1889 eingeweiht wurde anlässlich der Weltausstellung in Paris - noch immer standhaft. Errichtet wurde der Eiffelturm dabei nach einer Idee von Maurice Koechlin (einem Schweizer) und umgesetzt von Gustave Eiffel und seinen Mannen. Die Belohnung für Eiffel war dabei, dass die Konstruktion seinen Namen erhielt. Dass er heute noch steht hat er unter anderem dem Fortschritt in der Kommunikation zu verdanken, denn man verpasste ihm später Antennen, die zur Transatlantikkommunikation genutzt wurden.

Jährlich besuchen den Eiffelturm

und das Marsfeld vor ihm rund 6 Millionen Menschen. Nicht alle aber trauen sich auf die oberste Plattform in schwindelnder Höhe von über 267 m zu fahren. Viele bleiben sozusagen „in Bodennähe" auf der 1. in 57 m Höhe oder der 2. Plattform in 115 m Höhe. Geöffnet ist der Eiffelturm sowohl am Morgen, wie auch am Abend. In den Sommermonaten sogar bis 0.45 Uhr. In den Wintermonaten nur bis 23.45 Uhr.
Auf der 1. und auch auf der 2. Plattform gibt es je ein Restaurant für den „kleinen oder großen Hunger zwischendurch". Zum Nobelrestaurant „Jules Verde" auf die 2. Plattform führt sogar ein separater Aufzug.

Einmal in seiner langen Geschichte verwehrte man grundsätzlich den Weg auf den Eiffelturm, und zwar als die deutschen Truppen im Verlauf des 2. Weltkriegs auch vor den Toren Paris standen. Hier hatte man den Aufzug unbrauchbar gemacht, um zu verhindern, dass die Deutschen das Bauwerk bequem besteigen konnten, sondern diesen zu Fuß besteigen müssten.