Bei der Namensfindung bei Unternehmen müssen viele wichtige Faktoren beachtet werden. An erster Stelle steht dabei das Namensrecht, denn in Deutschland kann man einer Firma nicht einfach den Namen geben, der einem in den Sinn kommt. Es muss in jedem Fall darauf geachtet werden, dass mit dem Namen keine Rechte anderer verletzt werden. Viele Firmen haben sich ihren Namen schützen lassen, was vor allem auf große Konzerne zutrifft. Damit es nicht zu Verwechselungen kommen kann, darf ein neues Unternehmen dann nicht auf einen solchen geschützten Namen zurück greifen. Damit ein Existenzgründer von vornherein einen Rechtsstreit vermeiden kann, empfiehlt es sich, einen Fachmann bei der Namensfindung für das Unternehmen zurate zu ziehen. Dies kann beispielsweise ein Rechtsanwalt sein, der sich im Namensrecht für Firmen auskennt.

Aber auch von Werbeagenturen wird dies angeboten. Sie sind nicht nur bei der Namensfindung selbst behilflich, sondern prüfen auch, ob Rechte dritter verletzt werden. Des Weiteren zeichnet sich die Zusammenarbeit mit einer Werbeagentur in diesem wichtigen Bereich dadurch aus, da sie auch gleich das entsprechende Logo entwerfen kann, das später in den Printmedien und bei anderen Werbmaßnahmen zum Einsatz kommt. Hat der Firmengründer selbst überhaupt keine Idee, welchen Namen er seinem Unternehmen geben soll, dann ist eine kreative Werbeagentur ohnehin die beste Adresse. Hat er allerdings schon eine Vorstellung davon, wie sein Unternehmen heißen und später in Printmedien und Co. auftauchen soll, dann kann er durch die Werbeagentur eventuelle Rechtsverletzungen prüfen lassen. In jedem Fall gilt für den Firmennamen aber: er sollte einprägsam und aussagekräftig sein.