- Startseite
- Gesundheit und Fitness
- Taekwondo die koreanische Kampfkunst
Taekwondo die koreanische Kampfkunst
- Von Peter Brudna
- Veröffentlicht 21.10.08
- Gesundheit und Fitness
- Nicht beurteilt
Immer wieder hört man, dass es einen Unterschied zwischen Kampfsport und Kampfkunst gibt. Dennoch werden im alltäglichen Gebrauch diese beiden Begriffe gleichgesetzt. Daher stellt sich die Frage, ob man Kampfsport und Kampfkunst überhaupt 100%ig von einander trennen kann.
Bei einer Kampfsportart gibt es meistens einen Wettkampf, der mit klaren, eindeutigen Regeln ausgelegt ist. Diese sollen verhindern, dass sich die Teilnehmer ernsthaft verletzen. In einem Wettkampf misst man sich daher mit seinem Gegner, ohne diesem körperlichen Schaden zuzuführen. Kurz gesagt geht es darum, den Kampf zu gewinnen. Bekannte Beispiele für Kampfsportarten sind Taekwondo, Karate, Judo oder Kendo. Auch der Respekt gegenüber seinem Wettkampfgegner ist extrem wichtig. Viele Vereine bieten Kampfsportarten an. Einige von ihnen werden in nationalen und internationalen Wettkämpfen ausgefochten. Taekwondo und Judo sind sogar olympisch. Kampfsport ist in vielen Ländern der Erde sehr populär.
Die Kampfkunst dagegen wird nicht einem sportlichem Wettkampf „ausgefochten". Es gibt daher auch keine Wettkampfregeln Sie ist vielmehr auf Selbstverteidigung ausgelegt. Früher wurde die Kampfkunst trainiert, um sich in einem militärischen Einsatz verteidigen zu können. Bekannte Beispiele hierfür sind Hapkido, Wing Tsun oder Jeet Kune Do. Kampfkunst beinhaltet auch die geistige Weiterentwicklung des Kämpfers.
Ein großer Unterschied zwischen Kampfkunst und Kampfsport liegt darin, dass bei letzterem ein Dritter (meistens der Schiedsrichter) über das Ende des Kampfes und damit den Sieg entscheidet. Bei der Kampfkunst hingegen wird das Ganze solange fortgesetzt, bis einer der Kämpfenden aufgibt oder nicht weiter agieren kann. Des Weiteren können bei der Kampfkunst die Techniken immer weiter modifiziert werden. Dies ist beim Kampfsport nicht möglich, da sich dieser an festen Regeln orientiert.




