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Mobile Geizkragen
- Von Andreas Mettler
- Veröffentlicht 30.09.08
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- Nicht beurteilt
In den Geldbörsen vieler Menschen klimpert es längst nicht mehr so laut wie das noch vor einigen Jahrzehnten der Fall gewesen ist. Während der Begriff „Geizkragen" früher noch ein Schimpfwort war und höchstens eine bekannte Ente aus noch bekannteren Comicbüchern stolz darauf war, sich selbst als geizig zu bezeichnen, behielten viele Menschen ihre Sparsamkeit zu jenen Zeiten noch vorzugsweise für sich. Wie haben sich die Zeiten doch geändert. Medienkaufhäuser haben sich den Geiz auf die eigenen Werbeplakate geschrieben und Geizkragen-Portale im Internet erfreuen sich einer schier unfassbaren Beliebtheit. Viele sparsame Menschen denken heute darüber nach, das eigene Auto ganz abzuschaffen und auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Eine zweifelhafte Entscheidung, ist es doch insbesondere die Bahn, die in froher Erwartung an kauffreudige Investoren beim Börsengang in letzter Zeit mittels kontinuierlicher Preissteigerung ihrer Kundschaft nur wenig Motivation bietet, auf ein




