Es ist nicht so wichtig wie man aussieht. Das hat doch sicher jeder schonmal gehört. Aber wenn man sich unsere Gesellschaft mal ansieht dann merkt man dass dies nicht wirklich der Realität entspricht. Überall wimmelt es von perfekten Frauen und Männern die auf Plakaten Parfums oder Klamotten verkaufen. Da findet man so schnell keinen Mann mit Haarausfall. An jeder Ecke sieht man Sixpacks und das perfekte Dekollete. Da soll man mal den Bezug zur Realität nicht verlieren.

Das Ganze setzt viele Menschen enorm unter den Druck perfekt sein zu wollen. Diese gehen dann daran zu Grunde dass sie unerreichbaren Idealen nachstreben. Vor allem junge Menschen lassen sich davon beeinflussen.

Aber wo liegt eigentlich die Quelle für solch verdrehte Bilder? Im Grunde geht es wie immer nur um Geld. So entstehen die Werbe- und Vermarktungsverträge von heute mit dem Hauptaugenmerk auf Perfektion. Haarausfall sieht der geneigte Werbepartner eben nicht gerne an seinem neuen Unterwäschemodel.

Dass es in der Öffentlichkeit vor allem um Oberflächlichkeiten geht das weiß ja im Grunde jeder. Aber trotzdem wollen wir alle aussehen wie Brad Pitt oder Julia Roberts. Dabei geht es doch einfach nur darum sich in der eigenen Haut wohl zu fühlen und dies aus nach außen zu tragen. Die richtige Ausstrahlung hat eine viel größere Aussagekraft als eine perfekte Frisur. Wer keine Ausstrahlung hat der kann so perfekt und schön sein wie er will und trotzdem keine Persönlichkeit haben. Wenn wir nicht die ganze Zeit versuchen jemand anderes zu sein dann haben wir auch mehr Zeit herauszufinden wer wir selbst wirklich sind. Unsere Fehler sind das was uns einzigartig macht. Wenn man sich allein auf das Äußere eines Menschen beschränkt dann bleibt einem die wahre Schönheit verborgen. Selbstbewusstsein trägt sich besser als jeder Designerfummel und macht auch mehr her.

Wenn man als Mann älter wird dann kann Haarausfall eben auftreten. Und nicht jede Frau sieht so aus wie Jennifer Lopez.

Verinnerlicht man sich diese Dinge dann muss man sich von Werbebildchen auch nicht mehr einschüchtern lassen.

Lassen wir uns nicht das eingeschränkte Sichtbild anderer Leute aufdrängen.

Ana Sare

ana.sare@gmx.de