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Haare färben – aber richtig
- Von Silvia Kühn
- Veröffentlicht 28.08.08
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- Nicht beurteilt
Man blickt in den Spiegel und ist unzufrieden. Die ersten grauen Haare hat man soeben entdeckt, oder wieder einmal festgestellt, dass die eigene Haarfarbe einfach nur trist und blass ist. Das Haar färben, heißt es nun. Doch geht man zum Friseur, um sich die Haare färben zu lassen? Und welche Farbe suche ich mir aus? Fragen über Fragen, die sich jede Frau – und jeder Mann – selbst beantworten müssen.
Sicher besteht die Möglichkeit, sich einfach eine Packung mit Haarfärbemittel zu kaufen, und dann abzuwarten, ob das Ergebnis auch den Angaben auf der Packung entspricht. Legt man selbst Hand an, ist auf jeden Fall wichtig, beim Färben der Haare die Packungsbeilage zu beachten, mit Handschuhen zu arbeiten, und darauf zu achten, dass man alte Kleidung trägt und alte Handtücher verwendet. Meistens gehen die Flecken, die bei der Färbung entstehen aus dem Stoff nicht mehr heraus; zumindest ein Schatten wird im Handtuch trotz Kochwäsche immer zu sehen sein.
Man muss strikt darauf achten, die Färbelösung gleichmäßig aufzutragen, damit nicht einzelne Strähnen oder Partien ein anderes Farbergebnis bekommen. Farbtupfer an den Ohren, im Nacken an der Stirn oder gar an den Armen müssen sofort entfernt werden, damit nicht Tage später noch die Spuren der Verschönerung sichtbar sind. Unbedingt müssen die Handschuhe, die meistens im Färbeset enthalten sind, getragen werden, da das Mittel auch Fingernägel verfärbt, und sich in die Hornhaut an den Händen für Wochen wiederspiegelt. Hilfsmittel für die selbst durchgeführte Färbung sind ein Kamm und ein extra Farbpinsel, mit dem das Auftragen und gleichmäßige Verteilen der Farbe erleichtert wird. Meistens ist in den Sets auch eine Haarkur enthalten, die das von den Chemikalien im Färbemittel angegriffene Haar pflegen sollen. Viel einfacher ist es, sich das Haar beim Friseur färben zu lassen, kann man doch während der langwierigen Prozedur Zeitung lesen und einen Kaffee trinken, und hat nicht die Misere der Flecken daheim.




