Eine Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, aber dennoch eine Riesenanstrengung für den Körper der Frau. Diese Belastung wirkt sich auf die unterschiedlichen Organe aus und kann sogar zu Haarausfall führen.

Auch nach dem Absetzen der Anti Baby Pille oder bei Schilddrüsenproblemen kann es zu Haarausfall kommen. Die Ursache ist die hormonelle Umstellung des Körpers. Die Hormone nehmen als Botenstoffe im Körper eine Vielzahl an Funktionen wahr und sind auch oftmals verantwortlich für die Beschaffenheit der Haare. So stellen viele Frauen, während der Regel fest, dass sie vermehrt Haare verlieren und diese stumpf und glanzlos werden.

Nach diesen Tagen regelt sich das wieder von selbst.

So steigt während der Schwangerschaft der Östrogenspiegel an und sorgt für dichtes und volles Haar. Nach der Entbindung fällt der Östrogenspiegel sehr schnell wieder ab und sorgt dann dafür, dass die Haare vermehrt ausfallen.

Meistens normalisiert sich dieser Zustand in einigen Monaten wieder von selbst und der Haarausfall geht wieder zurück. Sollte dies nicht der Fall sein, kann man mit Kombinationspräparaten der Funktion des Körpers ein wenig nachhelfen.

Auch in den Wechseljahren, wo der Körper der Frau sehr starken Schwankungen unterliegt, kommt es häufig zum ungeliebten Haarausfall. Auch hier regelt sich das Problem nach einiger Zeit meist wieder von selbst.

Tut es das nicht, sollte man mit einem Frauenarzt oder einem Hautarzt sprechen und sich entsprechende Präparate verschreiben lassen. Diese Präparate enthalten schwefelhaltige Aminosäuren und B-Vitamine, welche dem Haar wieder zu einem normalen Haarwachstum verhelfen. In der Regel dauert eine Behandlung zwischen 4 Wochen bis zu 3 Monaten, sollte aber in ärztlicher Beobachtung stattfinden.