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Kostenlose Online Games sind auf dem Vormarsch
- Von Patrick Berger
- Veröffentlicht 18.08.08
- Computer und Technologie
- Nicht beurteilt
Von den Anfängen der Online Games, die als rein textbasierte MUDs begannen, über die zahlreichen Varianten klassischer Gesellschaftsspiele wie Schach, bis hin zur momentanen Entwicklung, war es ein langer Weg.
War noch bis vor einiger Zeit das Spielen von Online Games häufig nur kostenintensiv möglich, so findet der Vergnügungssuchende heutzutage wieder eine steigende Zahl an Freegames vor. Nahezu alle Genres und Sparten werden abgedeckt: ob klassische Rollenspiele, Rennspiele, Shooter oder einfach nur kurzweilige Minispielchen, für jeden Geschmack findet sich etwas dabei.
Die meisten Freegames orientieren sich natürlich am marktbeherrschenden Angebot der kostenpflichtigen Spiele, um auch dem Gelegenheitsspieler ohne monatliche Gebühren und versteckte Zusatzkosten ein gleichwertiges Angebot zu präsentieren.
So finden sich eben Kopien der altbewährten RPG-Konzepte in unzähligen Varianten, aber auch das oft für tot erklärte Genre der First-Person-Shooter hat einen Aufschwung durch die neue Freiheit erhalten. Es zählt nicht länger nur das vermarktungsfähigste Mainstreamkonzept, sondern das Einbringen neuer und innovativer Elemente, die den Spieler langanhaltend für die Online Games zu begeistern vermögen.
Diese Freegames finanzieren sich meistens aus Werbung und der freiwilligen Unterstützung zufriedener Spieler, aber zahlreiche Online Games sind auch lediglich aus Spaß entstandene Minispiele, die mit Flash schnell umgesetzt und onlinetauglich präsentiert werden können.
Auch bieten solche Browsergames den Vorteil, dass keine zusätzliche Software heruntergeladen und installiert werden muss; und nebenher können die Gamer das Internet während des Spielens auch noch für andere Websites und Kommunikation nutzen.
Immer mehr professionelle Entwickler und Spielestudios entscheiden sich jedoch ebenfalls dazu, Spiele umsonst zur Verfügung zu stellen. Das sind oftmals auf reines Onlinespielen abgestimmte Ableger eines größeren Spiels, was aber die Spieler zu potentiellen Kunden des eigentlichen Spiels machen kann.
Somit bieten Freegames beiden Seiten etwas: der Spieler kann ohne unnötige Ausgaben Spiele genießen, und die Spieleschmieden gewinnen neben neuen Kunden auch ein aktuelles Feedback darüber, wie beliebt oder ausbaufähig ihre Ideen sind.




