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Das Filtering-Konzept
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Torsten Maue
Baujahr 1973, Indienststellung 1974 
Von Torsten Maue
Herausgegeben am 14.08.08
 
Zweifellos gehört die Wohnung zu den häufigsten und beliebtesten Wohnalternativen dieser Zeit. Doch jeder, der sich aus den verschiedensten Gründen schon einmal auf Wohnungssuche begeben hat, der weiß, dass sich eine solche Suche oftmals doch als schwierig erweisen kann, da inzwischen viele Kriterien bei der Wohnungssuche eine Rolle spielen.

Wohnalternativen

Zu diesen Kriterien gehören heute natürlich die vielen persönlichen Kriterien, die jeder von uns hat und die er gern in seiner Wohnung erfüllt sehen möchte. Es sind hier etwa Kriterien wie ob das Badezimmer mit einer Dusche oder Badewanne ausgestattet ist, oder ob die Wohnung über einen Balkon oder eine Terrasse verfügt, die hier häufig zu finden sind. Darüber hinaus spielen heute aber auch Fragen eine Rolle wie danach, ob wir diese Wohnungen mieten wollen oder ob wir die Wohnungen kaufen wollen.

Da es heute aber zahlreiche Wohnungen und Wohnungssuchende gibt, ist der Wohnungsmarkt heute verständlicherweise natürlich ein wichtiger Wirtschaftszweig. Doch gibt es inzwischen die verschiedensten Wohnungsmarktmodelle, die diesen analysieren und erklären und eines dieser Wohnungsmarktmodelle ist heute etwa das Filtering-Konzept. Dieses Konzept befasst sich grundsätzlich mit dem Problem der Heterogenität dieses Marktes und zwar indem es Sickereffekte voraussetzt und zwar zwischen zunächst qualitativ unterschiedlichen Marktsegmenten. Darüber hinaus geht dieses Konzept von einer Korrespondenz von personeller Einkommensverteilung und einer Verteilung der Wohnqualität aus und trifft hier einige Annahmen. Demnach entspricht die Qualität einer Wohnung der Position innerhalb ihres Lebenszyklus, was auch bedeutet, dass diese im Laufe der Zeit abnimmt. Weiterhin wird hier angenommen, dass der Mietpreis einer Wohnung parallel zur Qualität fällt und dass wenn die Qualität einer Wohnung unter ein bestimmtes Level fällt, diese abgerissen wird. Weitere Annahmen sind hier etwa auch, dass die Bewohner mobil sind und das im oberen Preissegment des Wohnungsmarktes neue Wohnungen von höchster Qualität gebaut werden. Wird in diesem Modell dann angenommen, dass die Einkommensverteilung konstant ist, ergibt sich ein fortlaufendes Durchsickern der Wohnungen.