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Billiger Strom lässt Kundenkonten aufatmen
- Von Sandra Reinfeld
- Veröffentlicht 27.07.08
- Heim, Garten & Familie
- Nicht beurteilt
Die großen Monopolisten der Stromanbieter haben tatsächlich, auch wenn die Monopolstellungen seit nunmehr über zehn Jahren offiziell gefallen sind, noch immer den Strommarkt in festen Händen. Warum? Eine einfache Erklärung: Weil kaum jemand wechselt. Darauf eine Erklärung zu finden, wird schon schwieriger.
Billiger Strom ist einfach zu haben. Zunächst kann man die Stromanbieter – derzeit unzählige am Markt – in einem Stromvergleich gegenüberstellen. Hat man den günstigsten Stromanbieter gefunden, kann man sich hier ein unverbindliches Angebot schicken lassen. Liegt dies vor, empfiehlt es sich, nochmals alles genau durchzulesen, damit der billige Strom nicht zur Kostenfalle wird. Ist man mit dem Angebot zufrieden, kann man bald billiger Strom beziehen, denn der unterschriebene Auftrag muss nur noch zurück an den Stromanbieter. Alles andere übernimmt der neue Stromanbieter: Die Kündigung beim alten Anbieter und das Umstellen auf den günstigen Strom. Um nichts muss man sich kümmern.
Häufig besteht die Angst von einem Kunden, dass im Falle eines Stromausfalls die städtische Stromversorgung diesen einen Haushalt nicht wieder versorgt. Diese Befürchtung ist absolut grundlos, denn auch, wer billiger Strom bezieht, als seine Nachbarn, hat das Recht, eben diesen Strom zu erhalten. Und die städtischen Versorger haben die Pflicht, sich auch um den Strom von diesem Haushalt zu kümmern. Viele Horrorgeschichten geistern durch die Weiten des World Wide Web, wenn man auf der Suche nach billigem Strom ist. Allerdings kann man viel weniger als der Hälfte aller Horrorgeschichten Glauben schenken – denn es ist doch verständlich, dass die teuren Anbieter ihre Kunden nicht verlieren wollen. Hierdurch entstehen diese Gerüchte.



