
Als Handelssignale bezeichnet man ein bestimmtes Ereignis, aufgrund dessen man an der Börse tätig wird.
Beispiel: Sie beobachten eine Aktie über fünf Tage. Aus den erzielten Werten ermitteln Sie einen Durchschnittswert. Liegt der Wert am fünften Tag über dem Durchschnittswert, erwarten Sie am nächsten Tag eine weitere Steigerung und erhalten somit das Signal zum Kaufen.
Man unterscheidet die Handelssignale in zwei verschiedene Typen: das automatische und das diskretionäre Handelssignal.
Automatisches Handelssignal:
Ein Computer überwacht für Sie das geschehen an der Börse. Die entstehenden Handelssignale liefert der Computer entweder an Sie oder leitet Sie direkt zum Broker weiter. Dies geschieht in Form von Chartprogrammen, welche die Kursverläufe grafisch darstellen. Fast alle Programme bieten verschiedene Varianten der Darstellung wie Line-Chart, Balken-Chart, Candle-Stick oder Dot-Chart.
Diskretionäres Handelssignal:
Sie treffen Handelsentscheidungen aufgrund Ihrer bisher getätigten Erfahrungen. Mit Hilfe eines oben erwähnten Chartprogramms lassen Sie sich bestimmte Muster oder Indikatoren anzeigen, die Sie bei Ihrer Entscheidung unterstützen.
Beim Handeln an der Börse legt man sich diverse Strategien zurecht. Diese können mitunter sehr umfangreich und zeitaufwendig sein. Aus diesem Grund lassen sich viele Händler ein Handelssystem programmieren, was Ihnen oder den Brokern direkt die nötigen Handelssignale liefert. Die Kosten des Systems ergeben sich aus den Arbeitsstunden des Programmierers.
Wenn man jedoch die teilweisen imensen Kosten für die Programmierung einer eigenen Software für die Ermittlung der Handelssignale scheut kann man sich auch im Inernet einen Anbieter von Handelssignalen suchen. Diese werden meist in Form von Börsenbriefen, welche in regelmäßigen Abständen erscheinen, oder in Forma von Handelssystemen angeboten. Hier kann man schon für unter 100 Euro einen guten und günstigen Anbieter finden. Ein weiterer Vorteil liegt auch darin, dass man nicjt ewig an den Anbieter gebunden ist.