Die Abteilung, die der Kommissar zukünftig führen sollte, war an diesem Standort neu eingerichtet worden. Es handelt sich um eine Hundestaffel. Die Hunde sollten unter anderem Drogen aufspüren. Bisher hatte der Kommissar keine große Erfahrung mit Tieren, jedenfalls nicht so direkt. Er freute sich auf seine neue Aufgabe und hat sich in der einschlägigen Literatur informiert. Den Rest sollte die direkte Arbeit mit den Hunden liefern. Die Kollegen mit denen er zusammen arbeitet, waren alles erfahrene Hundeführer, die Ihre Tiere natürlich zu Hause hatten. Unter ihnen auch ein Leichenspürhund. Die Art und Weise in der die Hunde trainiert wurden, faszinierte ihn sehr. Nachdem er über einen langen Zeitraum die Arbeitsweise der Tiere beobachtet hatte, entschloß er sich, ebenfalls eine Ausbildung zum Hundeführer zu machen. Die Anforderungen waren sehr hoch und der musste unglaublich viel lernen. Das fiel ihm aber leicht. Viel schwieriger war die Arbeit mit dem Hund. Die beiden mussten sich erst aneinander gewöhnen. Nach kurzer Zeit, verstanden sie sich schon sehr gut. Der Kommissar entschied sich dafür, den Hund bei sich aufzunehmen. Das ließ das Verhältnis der Beiden noch enger werden. Er konnte bald keinen Schritt mehr ohne das Tier unternehmen. Es war jedoch nicht unangenehm, da der Hund über eine exzellente Ausbildung verfügte. Er konnte ihn an jedem Ort ablegen und sicher sein, dassdas Tier wartete, bis es ein neues Kommando bekam. Deshalb waren Besuche im Lebensmittelgeschäft, der Bäckerei oder in einem Café überhaupt kein Problem. Selbst wenn dem Hund eine Katze direkt vor der Nase vorbei lief, interessierte es ihn nicht die Spur.