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Webkataloge – eine praktische Alternative
- Von Elke Lohre
- Veröffentlicht 17.06.08
- Internet und Business online
- Nicht beurteilt
Bekanntlich gestaltet sich eine Recherche im Internet als sehr zeitraubend. Die dafür verwendeten Suchmaschinen zeigen alles an, was aufgrund der eingegebenen Keywords in Betracht kommen könnte. Doch gerade diese Menge an dargestellten Adressen macht es außerordentlich schwierig, das tatsächlich Gesuchte zu finden. Es wäre eher Zufall, wenn man sofort einen Treffer erlangen würde, der dem Benutzer anschließend die entsprechenden Informationen bieten kann.
Dennoch ist die Chance äußerst gering, gleich beim ersten Versuch die gewünschte Internetseite zu finden. Oft wird stundenlang gesucht oder gar einige Tage, weil es ziemlich anstrengend ist, eine Vielzahl von Links ständig durchzuklicken, um dann auch noch feststellen zu müssen, dass doch nicht das Richtige dabei ist. Eine gezielte Suche kann jedoch in einem Webkatalog stattfinden, da die Internetadressen, welche letztendlich jene Informationen bergen, die für den Suchenden relevant sind, in einem Verzeichnis angelegt sind. Solche Verzeichnisse sind in Kategorien eingeteilt, die wiederum einen Unterordner beinhalten, um die spätere Suche noch mehr zu erleichtern. Diese Präzision ist nur garantiert, wenn die Webkataloge gut gepflegt werden. Das heißt, dass die Betreiber eines derartigen Portals schon zu Beginn darauf achten müssen, neu einzutragende Internetseiten in die richtige Kategorie packen zu lassen.
Würde eine klare Struktur fehlen, würde ein Webkatalog nahezu unbrauchbar sein - in einem Chaos bringt die Suche nichts. Höchstwahrscheinlich ist genau solch eine Unordnung dafür verantwortlich, weshalb katalogisierte Portale heutzutage nicht mehr den Stellenwert haben wie noch zu Beginn des World Wide Web. Weiterhin bringt es auch nichts, wenn die einzelnen Kategorien einfach nur simple Linksammlungen beherbergen, denn ein User sollte das Gefühl haben, willkommen zu sein - Service muss geboten werden. So werden die Webkataloge häufig mit Einblendungen aktueller Tagesnachrichten ausgestattet und besitzen einen zusätzlichen Informationspool in Form von Artikelverzeichnissen. Sogar kleine Games, die zur Entspannung direkt online spielbar sind, runden den Service ab.
Da die Betreiber ihren Webkatalog durch Werbung finanzieren, können sich nicht nur gewerblich Handelnde kostenlos eintragen lassen, sondern auch private Personen. Das gestaltet sich als sehr praktisch, da auch der allgemeine Bürger mit so manch interessanter Homepage glänzt, weil diese sehr informativ ist. Und Firmen nutzen die Eintragung ihrer Internetpräsenz in die Webkataloge gern, weil sie dadurch die Möglichkeit wahrnehmen, eigennützige Werbung zu veranstalten, die nicht einen Cent kostet. Wer aber in den obersten Rängen ausgeschrieben stehen will, hat dann doch einen gewissen Betrag aufzuwenden. Je nachdem, wieviel man zu zahlen bereit ist, steigt die Position, in welcher der Link folglich erscheint. Dadurch ist es nicht unwahrscheinlich, dass die eigene Internetadresse ganz oben im Webkatalog erscheint – noch vor den Standardeinträgen und den vielen Linktipps.
Jeder, der gern schreibt, kann sich desweiteren als Autor für die Artikelverzeichnisse berufen fühlen. Dafür wird man selbstverständlich auch belohnt – der entsprechende Schreiber erhält für das Zutun von Wissenswertem zwei Backlinks, wodurch ihm der Vorteil verschafft wird, durch Suchmaschinen effektiver gefunden zu werden.
Webkataloge stellen schlussendlich jedoch eine gute Alternative gegenüber den Suchmaschinen dar. Besonders hervorzuheben ist, dass eine Suche tatsächlich erleichtert und das relevante Ergebnis zudem viel schneller erzielt wird.



