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Kriegsdienstverweigerung, auch KDV genannt
- Von A. Gerhard
- Veröffentlicht 12.06.08
- Psychologie
- Nicht beurteilt
In Deutschland kann jeder virile Bewohner Deutschlands nach der Vollendung des 18. Lebensjahres zum Wehr- oder Zivildienst einberufen werden. In der Regel kriegt der Teenager in diesem Phase eine Einladung zur Einberufung beim nächstliegenden Kreiswehrersatzamt, zu dessen Date der Eingeladene auch zu erscheinen hat.
Bei unbewanderten Leuten, die die Kriegsdienstverweigerung, sei es aus persönlichen, religiösen oder sonstigen Gründen unterlassen möchten, stellt sich mehrmals die Frage, wie sich diese aussichtsreich ausmustern lassen können und somit den Wehr- oder Zivildienst zu umgehen. Heutzutage gibt es immer öfter Teenager, die eine Bundeswehr Verweigerung vermeiden möchten, um dann den Zivildienst absolvieren oder durch eine T5 oder T7 Bewertung sogar gar keinen Dienst machen zu müssen.
Um eine Kriegsdienstverweigerung zu durchsetzen ist es unvermeidlich, sich geraume Zeit vor der Untersuchung beim Kreiswehrersatzamt ein Attest des hiesigen Arztes ausstellen zu lassen, damit man eine gelungene Ausmusterung erwirkt. Kriegsdienstverweigerung wird auch KDV genannt und immer häufiger von unbewanderten Leuten angestrebt, denen ein Dienst in der Bundeswehr zuwider ist. Sofern der Teenager mit T5 oder T7 bewertet wird, ist sogar eine Befreiung vom Zivildienst erzwingbar.
Beschwerden und Behinderungen, die eine Ausmusterung mit sich bringen, sind zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Suizidgefährdung, Krebs oder massive Wirbelsäulenverkrümmungen.
Leidet man an keiner Krankheit dieser Art, besteht immer noch die Opportunität, sich ein Attest testieren zu lassen, dass zum Beispiel psychische Schäden wie Depressionen bescheinigt. Allerdings ist hier Vorsicht unerläßlich. Zahlreiche haben den Wunsch die KDV zu durchsetzen und lassen sich sämtliche Beschwerden vom Arzt testieren. Dies kann dann zu bitteren Situationen führen, wenn man beispielsweise Jahre später bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung diese Daten nicht vorbedenkt. Auch Schwierigkeiten bei der Förderung im Öffentlichen Dienst gab es in der Vergangenheit schon häufiger. Es ist wird daher geraten, sich hier im Vorfeld in KDV Broschüren oder Info-Mitteilungen zu informieren, damit die Kriegsdienstverweigerung nicht zu Schwierigkeiten in nachkommenden Jahren führt.



