
Holzspielzeug ist besonders für Kleinkinder zum Erlernen von unterschiedlichen Fähig- und Fertigkeiten geeignet. Die bekanntesten Formen sind das Waldorf und das Montessori Spielzeug. Das Waldorf Spielzeug soll die Kreativität Ihres Kindes ankurbeln und dabei harmonisch und lebendig einwirken. Diese Form sollten Sie Ihrem Kind so früh wie möglich zur Verfügung stellen, da es schneller die Kreativität verbessern kann und sich bei gewissen Dingen mit einbringen kann.
Das
Montessori Spielzeug legt mehr den Wert auf die Fingerfertigkeit durch den
Slogan „Learning by Doing". Mit dieser Spielzeugvariante müssen Kinder unter
anderem Häuser und Türme aufbauen, die wenn möglich nicht einfallen sollten. Das
sind für Kinder absolute Höchstleistungen, wobei sie sich zu einhundert Prozent
konzentrieren müssen.
Lernspielzeuge
sollen Ihr Kind den Weg in das soziale Leben erleichtern, sodass sie auch im
Stande sind Ihre Geschlechterrolle einnehmen zu können. Dies erkennen wir vor
allem daran, dass Jungs gerne mit Autos und Mädchen gerne mit Puppen spielen. Aber
natürlich kann man das nicht als Verallgemeinerung nennen, da es wie überall im
Leben Ausnahmen gibt.
Wir
erwachsenen Menschen beschäftigen uns in der Freizeit ebenfalls mit Spielzeug,
aber weniger zum Erlernen von Tätigkeiten, vielmehr wollen wir damit unsere
Freizeit versüßen. Dabei beschäftigen wir uns unter anderem mit diversen Kartenspielen,
Brettspielen oder dem Modelbau.
Spielzeug wurde erstmalig im 15. Jahrhundert mit Hilfe von Maschinen hergestellt und veräußert. Hierbei handelte es sich fast ausschließlich um Spielzeug aus Holz, wie Holzsoldaten, Brummkreisel oder fertig eingerichtete Puppenstuben. Seit dem 19. Jahrhundert wechselte der Standort auf Sonneberg, wo ebenfalls Spielwaren hergestellt werden. Durch ein sehr reichhaltiges Angebot wurde diese auch zur Weltspielwarenstadt ernannt.