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Verschiedene Arten von Farnen
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Oliver Hübner
Webdesign, Mountainbiken, Snowboarden 
Von Oliver Hübner
Herausgegeben am 30.04.08
 
Farne gehören zu den ältesten Pflanzenarten und bevorzugen grundwassernahe, schattige Standorte.

Verschiedene Arten von Farnen

In unseren Breiten sind sie ein typischer Bestandteil der Vegetation – die Farne. Farne haben eine gut überschaubare Artenzahl. Farne sind die ältesten Landpflanzen und dominierten eine geraume Zeit, ehe die Samenpflanzen sich stärker vermehrten. Ein typischer Farn ist zum Beispiel der Wiesen-Schachtelhalm. Er ist in grundwassernahen und durchsickerten Standorten zu finden. Auch auf feuchten Wiesen ist er anzutreffen. Diese Art ist eher selten. Für den eleganten Riesen-Schachtelhalm sind kurze, bräunliche Triebe charakteristisch. Sie brechen im April hervor. Er braucht kalkreiche, ganzjährig nasse Böden. Der zarte Frauenfarn gehört zu den häufigsten Farnen. Er wächst sowohl in Rotbuchenwäldern als auch in Auenwäldern, Bruchwäldern, ja selbst in Fichtenwäldern. Hohe Luftfeuchtigkeit ist für diese Art günstig. Er kann bis zu einem Meter hoch werden. Den Breiten Wurmfarn kann man an alten, vermoderten Baumstümpfen finden. Sehr ähnlich sind sich der Eichenfarn und der Buchenfarn. Der Buchenfarn ist leicht an den kleinen, haarigen Wedeln zu erkennen. Der Borstige Schildfarn gehört zu den stattlichsten und schönsten zentraleuropäischen Farnen. Der Braunsche Schildfarn ist wiederum sehr selten. Gebirgswälder der Pyrenäen, Alpen, Karpaten und des Kaukasus bieten ihm Standorte. Teils taucht er selbst auf Hawaii auf. Der Alpen-Frauenfarn hat einen dunkelgrünen Wedel mit strohgelbem Stiel und ist unten kräftig beschuppt. Der Alpen-Frauenfarn ist ein Waldfarn. Die Sprossen des Schlamm-Schachtelhalms sind einfach verzweigt oder oft auch unverzweigt. Der Kleefarn ist in Deutschland vernichtet und vom Aussterben betroffen. In der Ukraine und Westasien ist er noch an einigen Standorten anzutreffen. Eine der Ursachen ist, dass die Sporen nur in sehr warmen und trockenen Sommern zur Reife kommen. Je kultivierter die Landschaften sind, desto weniger geeigneter Lebensraum bietet sich für den Kleefarn.