Wer sparen möchte, muss erst mal die Beträge irgendwo frei setzen, die er in eine Geldanlage geben möchte. Erst wenn man weiß, wie viel Geld man zum Sparen zur Verfügung hat, kann man sich Gedanken machen, welche Art der Geldanlage die geeignete ist.
Wer jeden Tag im eigenen Haushalt ein kleines bisschen auf die Noten schaut, kann in einem durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalt schon mal locker bis zu 50 Euro mit vielen unkomplizierten Maßnahmen einsparen.
Das geht los beim Wasserverbrauch, den man erheblich senken kann, wenn man die Spülmaschine ordentlich voll packt und geht weiter beim Wasser-Luft-Mischer, den man in jedem Baumarkt bekommt und bei den meisten Wasserhähnen mit ein paar Handgriffen anbringen kann. Er spart schon mal ein Drittel des dort gezapften Wassers beim Händewaschen.
Auch beim Strom liegt ein großes Potential zum Sparen. Okay, Stromsparlampen sind eine kleine Investition, rechnen sich aber ziemlich schnell. Ansonsten muss man nicht immer den Elektroboiler bemühen, wenn man mal einen Liter warmes Wasser braucht. Durch die häufig langen Leitungswege muss man nämlich oftmals mindestens drei bis vier Liter erhitzen, ehe man den benötigten Liter heißes Wasser am Hahn zapfen kann. Benutzt man dazu den Wasserkocher, kann man nicht nur Strom sondern auch Wasser sparen.
Nächstes Problem ist die allzu beliebte Standby-Taste bei den meisten Elektrogeräten. Auch der Standby-Modus benötigt Strom und so lohnt sich die Anschaffung einer abschaltbaren Steckdosenleiste.
Noch mehr Sparpotential findet sich in der Küche. Bei Kartoffeln und Nudeln kann man schon fünf bis sieben Minuten vor Ende der Garzeit den Herd abschalten. Die Restwärme reicht dann voll aus. Da kommen im Monat schnell ein paar Kilowattstunden zusammen, wenn man jeden Tag kocht.