Riestern tun inzwischen mehr als 10 Millionen Verbraucher. Eine private Haftpflichtversicherung hat der Grossteil aller Bundesbürger ebenfalls bereits. Doch schaut man sich den Bereich der Pflegeversicherung an, kommt man schnell ins Grübeln.

Zwar zahlt jeder Arbeitnehmer derzeit bereits rund zwei Prozent seines Bruttoeinkommens in die gesetzliche Pflegeversicherung ein, jedoch wissen nur die wenigsten, welche Versorgungslücken sich im Alter auftun, sollte man wirklich einmal pflegebedürftig werden und nur gesetzlich abgesichert sein.

Unter www.kredit-und-finanzen.de/ratgeber/leistungen-pflegeversicherung.html haben die Betreiber des Finanzportals kredit-und-finanzen.de für ihre Leser die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung den durchschnittlichen tatsächlich anfallenden Kosten gegenübergestellt und so die Versorgungslücke ermittelt.

Bei Beträgen von 1.200 bis 2.500 Euro, die sich aus dieser Gegenüberstellung als monatliche Lücke ergeben, kommen im Falle der Pflegebedürftigkeit schnell Summen von 50.000 bis 100.000 Euro zusammen.

Was ebenfalls viele Verbraucher nicht wissen: sollten sie selber nicht in der Lage sein, diese Summen aufzubringen, kann der Staat sich direkt an ihre eigenen Kinder wenden und diese im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten zur Begleichung der Deckungslücke zwingen.

Wer im Falle einer Pflegebedürftigkeit, gleich ob ambulant oder stationär, seine Kinder vor derartigen Repressalien schützen bzw. schlicht sich selber absichern will, der sollte eine private Pflegezusatzversicherung abschließen.

In den Formen einer Pflegekosten-, Pflegetagesgeld- oder Pflegezusatzrentenversicherung sind diese privaten Zusatzversicherungen am Markt erhältlich.

Laut aktuellen Statistiken haben sich bereits 800.000 Verbraucher für eine solche Zusatzversicherung entschieden, was angesichts von derzeit rund 2,4 Mio. Pflegebedürftigen aber eindeutig zu wenig sind.

Hier sollte ein jeder einmal in sich gehen und sich fragen, wie viel ihm eine angemessene Absicherung der eigenen Pflege im Alter wert ist.