1977 in München geboren, Noch vor einigen Jahren konnten sich Arbeitnehmer unter bestimmten Voraussetzungen ihrer Arbeitsstelle sicher sein. Aber der momentane Weg vieler Unternehmen, auf Kosten der Arbeitnehmer Geld einzusparen macht auch vor langjährigen Mitarbeitern nicht halt. Die Stellen, die gestrichen werden, werden in der Regel nicht mehr besetzt, und wenn nach einer gewissen Zeit eine Neubesetzung erfolgt, dann gelten andere Voraussetzungen wie geringere Vergütungen für die gleiche Arbeit, längere Arbeitszeiten oder mehr Aufgabenbereiche wie zuvor.
Arbeitslosigkeit ist ein großer Brennpunkt. Viele Arbeitnehmer, die ihre Arbeitsstelle verloren haben, speziell ältere oder weniger qualifizierte Arbeitnehmer, haben es schwer, eine neue Anstellung zu finden. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist somit hoch.
Sicherlich ist eine entsprechende Anzahl von Stellenangeboten auf dem Arbeitsmarkt vorhanden. Aber gerade als Langzeitarbeitsloser ist es schwer, erneut im Berufsleben Fuß zu fassen, die Vorbehalte der Unternehmen haben unterschiedliche Gründe.
Das Land NRW versucht durch die Einführung des Kombilohnes neue Arbeitsstellen zu schaffen. Der Kombilohn ist im Prinzip nichts anderes als die Subventionierung von Geringverdienern. So soll es auch Arbeitnehmern mit geringen Qualifikationen ermöglich werden, eine passende Arbeitsstelle zu finden. Eine Weiterbildung ist dann auch nicht ausgeschlossen und meist wird von den Unternehmen in den meisten Fällen begrüßt.
Verschiedene Modellvarianten sollen genügend Anreiz schaffen, damit länger Erwerbslose wieder in das Berufsleben eintreten. Voraussetzung hierfür ist unter anderem auch, dass das bezahlte Entgelt höher liegt als der staatliche Sozialtransfer.
Der moderne Arbeitsmarkt erwartet aber von dem Arbeitswilligen entsprechende Flexibilität. Häufig sind, je nach Region Arbeitsstellen in der nächsten Umgebung nicht zu finden. Umzüge oder lange Wege zur Arbeit sind die Folge.
Autor: Sandra Müller
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