
Schon kleine Kinder lernen: Gas ist gefährlich.
Zwar ist dieser Stoff unsichtbar und in einigen Ausführungen auch geruchlos,
aber gerade deswegen, umso tückischer. Sind Menschen oder Tiere längere Zeit
lang ausströmendem Gas ausgesetzt, so stellt sich in den meisten Fällen
zunächst eine Ohnmacht und dann der Tod ein. Kürzere Berührungen mit Giftgas
können Atemprobleme, Übelkeit oder tränende oder juckende Augen oder
Schleimhäute verursachen. Daneben sind Gase äußerst schnell entzündbar. Schon ein
kleiner Funken kann ausreichen, um in einer gasverseuchten Umgebung einen
großflächigen Brand zu verursachen.
Doch
Gas hat auch viele Vorteile und wird vielerorts für die Energieversorgung
genutzt. Daher haben zahlreiche Menschen tagtäglich damit zu tun. Wer auf
Nummer sicher bei seiner eigenen Gasversorgung gehen möchte, der sollte sich
einen Gasmelder anschaffen. Die Geräte, die ähnlich wie Feuermelder
funktionieren, können im Ernstfall Leben retten. Denn sie lösen sofort Alarm
aus, sollte irgendwo ungesteuert Gas austreten. In Betrieben, in denen mit Gas
gearbeitet wird, sind Gasmelder durch die Brandschutzverordnung sogar durch den
Gesetzgeber vorgeschrieben. Es gibt festinstallierte Gaswarngeräte und daneben auch eine Vielzahl mobiler Ausführungen. Diese sind in erster Linie für
Einzelpersonen gedacht, die sich in potenziell gasverseuchten Umgebungen
bewegen. Darunter Gasinstallateure, Beschäftigte in Chemiebetrieben oder
Laboren oder auch Kanalarbeiter, die häufig mit Faulgasen in Kontakt kommen.
Die Geräte sind hochsensibel und reagieren bereits auf kleinste Mengen Gas. So
können sich Menschen in Gefahrensituationen frühzeitig in Sicherheit bringen
oder Hilfe alarmieren. Mittels dieser Technik gelingt auch das verhältnismäßig
schnelle Auffinden selbst kleinster Gaslecks in Leitungssystemen. Wer etwas für
seine eigene Sicherheit und die seiner Familie oder seiner Mitarbeiter tun
möchte, der ist mit einem Gasmelder gut beraten.