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Heilfasten und Gluecksgefuehl
- Von Nils Müffler
- Veröffentlicht 08.04.08
- Wellness
- Nicht beurteilt
Da man bei vielen Fastenden eine überaus gesteigerte euphorische Verhaltensweise während einer Fastenkur beim Heilfasten festgestellt hat, stellte man verschiedene Untersuchungsreihen auf, die den positiven Effekt des Heilfastens belegen konnten. Bei einer ganz entscheidenden Untersuchungsmethode in Tierversuchen zeigte sich, dass der Effekt der Euphorie im Hirnwasser messbar ist. Hierbei steigt der Spiegel des Botenstoffs Serotonin stark an und somit werden auch die notwendigen Nervenwachstumsstoffe vermehrt und demzufolge auch ausgeschüttet. Die sind nun wieder notwendig dafür, dass die Gedächtnisleistung der Probanden ansteigt.
Im Großen und Ganzen kann man davon ausgehen, dass durch eine Fastenkur und durch das ganz spezielle Heilfasten, die Leistungsfähigkeit, die Ausdauer, das Konzentrationsvermögen enorm verbessert wird. Aber auch ganz entscheidend hierbei ist, dass die Blutzuckerwerte verbessert werden konnten. Alle diese Erkenntnisse beweisen, wie wichtig für die Gesunderhaltung des Organismus eine Fastenkur geworden ist. Man kann die Wirkung des Heilfastens sogar noch verbessern, indem man sich während einer Kur an den sportlichen Aktivitäten beteiligt. In der Zeit der sportlichen Aktivität überbrückt man dann automatisch die essensfreien Zeiten und fördert gleichzeitig aber die Stoffwechselproduktion. Auch wird der Kreislauf durch den Sport stabilisiert und wenn sich die Teilnehmer einer Fastenkur in Gruppen aus Gleichgesinnten treffen, um den Sport zu betreiben, steigert diese Tatsache außerdem die Motivation der Patienten.
In den Einrichtungen wird man gründlich über Sportmaßnahmen, die zur Erfolgsverbesserung der Fastenkur und beim Heilfastenbeitragen, informiert. Man sollte immer eine zweiwöchige Fastenkur durchführen, denn der Körper braucht eine gewisse Zeit der Umstellung. Auch ist zu beachten, dass die Fastenkur und das Heilfasten nie länger als 6 Wochen andauern, da es ansonsten zu Schäden durch den Nahrungsverzicht kommen kann.
Sandra Müller
vz(at)hub-eisenach.de



