Frage: Was geschieht nach der Diagnosestellung?

Antwort: Die medizinische Behandlung einer Botulinumtoxin-Vergiftung ist noch immer ein Alptraum für alle Beteiligten. Nach erfolgreicher Diagnose muss möglichst rasch gehandelt werden, da das Gift tödlich sein kann. Leider zeigen sich auch im Behandlungsrepertoire der Medizin große Lücken. Zwar kennen wir seit vielen Jahren verschiedene Gegengifte (Antitoxine) gegen Botulinumtoxin. Diese Antitoxine wirken aber nur gegen das frei im Blut kreisende Gift und müssen möglichst früh gegeben werden. Sie sind mehr sehr effektiv.

Am wichtigsten im Krankheitsfall ist daher noch immer eine rein symptomatische, lebenserhaltende Behandlung auf der Intensivstation des Krankenhauses. Dorthin wird jeder Vergiftungsfall möglichst rasch verlegt und danach kontinuierlich überwacht. Durch künstliche Beatmung, Herzmedikamente und andere Maßnahmen wird versucht, die mehr oder weniger gelähmten Körperfunktionen so lange künstlich zu erhalten, bis das Gift vom Körper wieder abgebaut wurde. Diese Vergiftungserscheinungen tretten nur bei dem Verzehr von verdorbenen Lebensmittel auf. Bei einer Faltenkorrektur mit Botox in Berlin sind solche Vergiftungen nicht möglich. Botox ist der Name eines Medikamentes das bei den in letzter Zeit sehr beliebten Botox Behandlungen Berlin eingesetzt wird.

Frage: Können wir uns wenigstens durch eine Impfung vor einer solchen Vergiftung schützen?

Antwort: Trotz jahrzehntelanger Forschung ist eine sicher wirksame und nebenwirkungsarme Impfung nicht in Sicht. Zwar gibt es einen Impfstoff gegen fünf Giftmolekültypen, er ist aber über 30 Jahre alt. An neuen Gen-Impfstoffen wird geforscht; sie wurden einen hohen Schutz bei guter Verträglichkeit bieten. Der amerikanische „Krieg gegen den Terror" hat auch den Forschungslaboratorien Rückenwind gegeben, die sich mit dem BTX-Impfstoff befassen, denn jede Armee der Welt möchte ihre Soldaten gegen Giftangriffe impfen können.

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