Ein Tagesgeldkonto ist eine beliebt gewordene Möglichkeit, um eine Geldanlage kurzfristig anzulegen und bietet auch sehr viele Vorteile. Einer dieser Vorteile ist, dass das Geld von diesen Konten immer verfügbar ist. Das Konto wird nach dem Geldmarkt verzinst. Die Zinsen werden auch dann angehoben, wenn der Leitzins steigt.

Man kann so ein Konto mit einem Kontokorrentkonto sehr gut vergleichen. Der Unterschied dabei ist nur, dass das Kontokorrentkonto immer über Guthaben verfügen muss. Ein Tagesgeldkonto ist frei von jeglichen Kosten, das beinhaltet unter anderem, dass Einzahlen und das Abbuchen eines Betrages vom Konto.

Die meisten Angebote für dieses Konto findet mal auf Internetseiten, die dann von Direktbanken angeboten werden. Da die Konditionen hervorstechen, können normale Filialbanken einfach nicht mithalten und bieten aus dem Grund so etwas nicht an.

Die Banken spekulieren natürlich darauf, dass sie mit deren Konzept mit diesen Konten, neue Kunden für sich gewinnen und halten können. Deswegen haben sie die Bedingungen so angesetzt, dass sie wesentlich höher sind, wie wenn man sie mit den allgemeinen Marktzinsen, Girokonto oder Depotkonto vergleichen würde. Die Tagesgeldkonten liegen oft bei 1 bis 1,5, Prozent mehr, was sich natürlich deutlich mehr lohnt, als bei anderen.
Das Tagesgeldkonto hat viele Vorzüge

und macht sich bei vielen unterschiedlichen Geldanlagen bemerkbar. Die Zinsen sind weitaus niedriger und die Kündigungsfristen auf einem Sparbuch zum Beispiel viel länger, teilweise bis zu 3 Monate.

Nimmt man ein Festgeldkonto, dann wird man schnell erkennen, dass es nicht mit einem Tagesgeldkonto mithalten kann. Denn diese Festgeldkonten haben eine lange Laufzeit, meist zwischen einem Monat und einem Jahr. Und ein weiterer Nachteil daran ist, dass man während dieser Zeit nicht über sein Geld verfügen kann. Auf einem Tagesgeldkonto kann man jeden Tag Einzahlen und Auszahlungen tätigen. Und  bei den Festgeldkonten ist es meistens so, dass man eine bestimmte Summe erstmal einzahlen muss, um so ein Konto zu besitzen. Dieser Betrag beläuft sich erst bei 5.000 bis 10.000 Euro. Das ist ein gewaltiger Unterschied, wenn man bedenkt, dass bei einem Tagesgeldkonto gerade mal 1 Euro bereit stehen muss, um Besitzer dieses Kontos zu werden. Dieser eine Euro wird dann auch schon verzinst.

Es ist eine sichere Methode sein Geld anzulegen, wenn man sich für ein Tagesgeldkonto entscheidet. Als Inhaber dieses Kontos, hat man keinerlei Risiken, die man eingehen muss. Die Anfragen auf dieses Konto sind sehr hoch und so bieten immer mehr Banken diese Alternative an. Wenn man sich ein solches Konto anlegt, wird einem oftmals auch ein Girokonto mit angelegt. Das ist so üblich, sozusagen als Verrechnungskonto.