Und dabei geht es nicht einmal um Notarztwagen, Feuerwehrautos, Polizei und Co.

Nachdem es das Arbeitsamt für zumutbar hält, einen Arbeitsweg von bis zu 150 Kilometern zu absolvieren, um zum Arbeitsplatz zu kommen, ist ein Alltag ohne Auto gar nicht mehr realisierbar. Wer kein Auto besitzt und keinen Führerschein sein eigen nennt, fällt bei zahlreichen Jobangeboten schon mal glatt durchs Raster.

Unter gewissen Voraussetzungen fördert das Arbeitsamt sogar den Erwerb des Führerscheins. Wer ein Angebot über eine Festenstellung nachweisen kann, bei dem der Arbeitgeber fordert, dass man Auto fahren können muss, gibt es bei einigen Agenturen Zuschüsse.

Brief- oder Paketzustellung wäre ohne geeignete Autos nicht realisierbar. Gerade in den ländlichen Gegenden sieht man die auffälligen gelben Fahrzeuge sehr oft.

Wer auf die „grüne Wiese" zum einkaufen möchte, hat schon mal schlechte Karten, wenn er kein Auto besitzt. Die Anbindungen an den öffentlichen Nahverkehr sind nicht überall so geregelt, wie man es sich wünschen würde. Außerdem… Wer möchte schon den Wochenendeinkauf kilometerweit schleppen? Erledigt man das mit dem eigenen Auto, kann man mit dem Einkaufswagen bis an die Kofferraumklappe heranfahren und braucht nur umzuladen. Schont nebenbei noch die Gelenke.

Gerade im ländlichen Raum sind Autos ein absolutes Muss. Wie soll man sonst zum Arzt kommen, wenn man um zehn Uhr bestellt ist, der Bus aber nur um acht Uhr und um elf Uhr fährt?

Mit Auto ist man zeitlich unabhängig und spart dadurch auch viel Zeit ein. … es sei denn, man gerät in einen Stau, allerdings kann man hier ja vorab durchaus schon einmal die Nachrichten anhören, wo vor diesen Verkehrshindernissen doch immer gewarnt wird.

Autor: Sandra Müller

Mail: sandy.mueller1@gmx.net