Begonnen hat die Geschichte der Uhren schätzungsweise im 3. Jahrhundert v. Chr.. Hier verwendete man derzeit in der Regel die so genannte Sonnenuhr. Auch waren Wasseruhrenin dieser Zeit schon entwickelt worden. Allerdings gaben diese Uhren die Zeit eher ungenau wieder.

Dennoch haben die Wasseruhren den großen Vorteil besessen, dass diese unabhängig vom Tageslicht waren. Später dann wurden diese Wasseruhren durch den technischen Entwicklungsfortschritt sogar mit einem Ziffernblatt wie auch mit einem Zeiger ausgestattet. Verabredungen waren auch im prähistorischenZeitalter eine wichtige Vorraussetzung, Termine und andere Abläufe des Lebens festzuhalten.

Ungefähr ab 900 n. Chr. etablierte sich mit der Zeit in Europa dieKerzenuhr. Diese konnte durch ihre definierten Formen und das Abbrennen eine bestimmte Zeit anzeigen. Hier wurden beispielsweise Metallkugeln eingegossen, die dann nach dem Abbrennen der Kerze in ein aus Metall oder anderem Material bestehenden Gefäß fielen und so zum Beispiel eine volle Stunde anzeigten. Diese Methode der Zeitmessung fand besonders bei den Mönchen ihren Zuspruch.

Wir unterscheiden heute zwischen den verschiedensten Uhren. Seien es Wanduhren, Kaminuhren, Armbanduhren, Stoppuhren und so weiter. Wanduhren beispielsweise gibt es heute in den verschiedensten Ausführungen.

Früher wurden Wanduhren häufig mit einem Pendel versehen und läuteten jeweils im Viertelstundentakt. Solche Wanduhren wurden durch ihr mechanisches Uhrwerk mit einem speziell dafür gebauten Schlüssel aufgezogen. Die Zeiten wurden in der Regel durch einen Gongschlag angekündigt. Hier wurde nicht selten der Westminster Klang, wie er auch in London am Original zu hören ist, eingebaut. Heute werden Wanduhren auch mit Batterie betrieben, so dass zum Teil nur noch alles rein elektronisch abläuft.