Karten in den verschiedensten Formen und Farben werden seit vielen Jahrhunderten nicht nur zum Spielen, sondern auch zum Wahrsagen benutzt. Die Meinungen der Wissenschaft hinsichtlich der Frage, wo der eigentliche Ursprung der Karten zu finden ist bzw. mit welcher Funktion, also Wahrsagen oder Spielen, sie anfangs eingesetzt wurden, sind nach wie vor kontrovers.

Doch diese Meinungsverschiedenheiten interessieren eigentlich die wenigsten Menschen, die sich mit der faszinierenden Tätigkeit des Kartenlegens beschäftigen. Für sie ist es lediglich wichtig, dass das ausgewählte Kartendeck „zu ihnen spricht“, also sie durch das Legen und Betrachten der Karten Zugang zu ihrem Unterbewussten finden.

Dort nämlich sind alle ihre Wahrheiten abgespeichert und mit Hilfe der Tätigkeit des rituellen Kartenlegens ist es ihnen möglich, ihre innere Stimme zu hören und zu verstehen, die von diesen Wahrheiten erzählen möchte. Wobei es natürlich außer der tatsächlichen Begabung für diese Form des Orakelns

auch einer gewissen Übung und Auseinandersetzung mit den jeweiligen Symbolinhalten bedarf, um in den gelegten Bildern mehr zu sehen als eine bloße Aneinanderreihung von schönen Zeichnungen, Formen oder Fotografien.

Wichtig für ein ehrliches und aussagekräftiges Ergebnis beim Kartenlegen ist übrigens auch die individuelle Wahl des zum Kartenleger passenden Kartendecks. Manch einer sieht beim Tarot nur bunte Bildchen, beim Legen der Kipperkarten aber strömen Antworten, Wahrheiten und Erkenntnisse ungehindert hervor. Für den Anfänger ist es deshalb ratsam, sich nicht generell auf ein bestimmtes Deck zu fixieren, sondern durchaus auch mal andere Kartensets auszuprobieren.

Und erst nach Testen der verschiedenen Decks letztendlich zu entscheiden, ob es nun z.B. die handelsüblichen Skatkarten oder die Karten der Mlle Lenormand sind, die seine wahrsagende Tätigkeit, also das Kartenlegen, am aussagekräftigsten unterstützen.

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Co-Autor: Andrea Unseld
VIACARTA - Portal für Kartenlegen und Lebensberatung
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