.................................... Kabelsysteme sind Verbünde mehrerer Leitungen. Einzelne Kabel werden auch als Litzenleitungen bezeichnet. Hierbei handelt es sich meist um kupferne Drähte, welche von einer Isolationsschicht umgeben sind. Kupfer ist deshalb das am meisten in Kabelsystemen verwendete Metall, das es eine sehr gute Stromleitfähigkeit besitzt. Die Isolierung um ein einzelnes Kabel herum wird auch als Kabelmantel bezeichnet. Neben der isolierenden Wirkung kann dieser noch andere Merkmale und Funktionen aufweisen. So gibt es also Kabelmantelvarianten welche beispielsweise einen Knickschutz enthalten. Diese sollen verhindern, dass es zu Kabelbruch in der Leitung kommt. Auch die Funktion einer gewissen Abschirmung, etwa gegen entstehende magnetische Strahlung, oder sicherheitsspezifisch um den Benutzer vor gefährlichen Stromschlägen zu bewahren. Die allgemeine Funktion eines Kabelsystems ist die Leitung von Energie, also Strom, oder Daten. Eine gesonderte Form dieser Systeme ist das der Glasfaserkabel. Diese bieten eine hohe Elastizität, obwohl sie in der Basis aus Glas bestehen. Dieses wird aber so hauchdünn produziert, dass sich die herkömmlich bekannten Materialeigenschaften verändern. Ist es dünn genug, so werden auch Glasfasern flexibel. Diese Leitungsvariante dient vor Allem dazu Licht zu leiten. Wird eine Lichtquelle an dem einen Ende der Glasfaser aktiv, so werden die einzelnen Protonen von der Faser bis ans andere Ende transportiert. Hier wird das Licht dann wieder sichtbar. Dies ist aber nur so lange möglich, wie kein Bruck in der Glasfaser besteht. Nur intakte Fasern weisen diese Eigenschaft auf. Auch Laserlicht kann durch eine Glasfaser übertragen werden. Diese Leitungssysteme sind meist nicht ummantelt. Sie werden zum Beispiel zur Dekoration in bestehende Werkstücke eingesetzt.