Um eine sehr umfangreiche Seite wie die von amazon.de oder spiegel.de zu verwalten, bedarf es einiger Hilfsmittel. Ein FTP Programm und ein HTML Editor reichen hier nicht aus. Oder glauben Sie, dass Spiegel Redakteure jedes Mal wenn sie einen Artikel schreiben oder editieren, sich in Ordnerstrukturen von Server wühlen um dann an dem HTML Code zu tüfteln? Selbstverständlich nicht.
Das alles geschieht mit CMS, Content Management System. Ein kostenloses und berühmtes CMS ist Typo3.Ein CMS bietet eine Verwaltungsebene, wo die Seiten einer Website in einer gewissen Struktur sortiert vorliegen. Auf dieser Ebene können Redakteure auch ohne HTML Kenntnisse mithilfe einer WYSIWYG-artigen Oberfläche Texte bearbeiten und verwalten. Normalerweise ist das Design getrennt vom Inhalt bei solchen Systemen, was ermöglicht, Inhalt oder Design unabhängig voneinander zu ändern.
Typo3 ist bietet sich hier hervorragend an, denn es ist komplett kostenlos und bietet über 2000 Erweiterungen mit denen man noch mehr Möglichkeiten hat, eine Website ganz genau an seine Bedürfnisse anzupassen. Z.B. können Foren, Gästebücher, Nachrichten- oder Shopsysteme hinzugefügt werden, da Typo3 auch dynamische Seiten generieren kann (PHP und MySQL). Die Plugins sind in der Regel ebenfalls kostenlos. Es entstehen also keinerlei Lizenzkosten.
Für einfache Zwecke kann man sogar „Wordpress" als ein CMS verwenden. Eigentlich ist Wordpress zum „Bloggen" gedacht, jedoch ist es als CMS für kleinere Seiten vollkommen ausreichend. Wordpress arbeitet normalerweise mit PHP und MySQL komplett dynamisch. Dadurch kann der Performance einer Website beeinträchtigt werden, hier schaffen Erweiterungen Hilfe die statische Seiten generieren können.
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