Ja, tatsächlich! Man kann auch heutzutage noch in einem modernen Haushalt mit einem so altmodischen Brennstoff heizen. Jahrelang wurde Brennholz als Brennstoff als zu uneffektiv, schmutzig und nicht mehr zeitgemäß angesehen. Erst in den letzten Jahren erlebt Holz als Brennstoff wieder eine kleine Renaissance. Nicht zuletzt natürlich wegen neuartiger Zentralheizungen auf Pellet Basis. Aber auch die so genannten Allesbrenner erleben wieder eine Hochkonjunktur.
Heizen mit Holz ist im Prinzip ganz einfach, aber was ist denn eigentlich gutes Holz zum heizen und welches Holzsorte eignet sich nicht so besonders für die kalten Winterabende? Nun, Die klassischen Brennholzsorten sind sicherlich Buchenholz und Eichenholz. Sie haben einen sehr hohen Brennwert, da sie sehr harte und von Natur aus widerstandsfähige Hölzer sind. Mittelgute Hölzer sind Birke

(sehr beliebt als Dekorationsholz wegen der nett aussehenden weißen Rinde) und auch Ulmenholz eignet sich immer noch gut als Brennstoff. Weniger gut geeignet sind Hölzer wie Weide, Erle oder Fichte. Wobei Letztere auch dadurch wenig als Kaminofenholz geeignet ist, da Fichtenholz sehr Harzig ist und daher äußerst unruhig verbrennt und einen starken Funkenflug verursacht. So erhöht Fichtenholz zwar den Gemütlichkeitsfaktor, bringt aber vom Brennwert eher wenig.
Ein weiterer wichtiger Punkt um ein optimales Heizergebnis mit seinem Kaminofen zu erhalten ist, mit möglichst trockenem Brennholz zu heizen. So sollte gutes Holz mindestens 1 Jahr besser aber sogar 2 Jahre abgelagert sein, bevor es im Ofen landet.
Entdecken auch sie, lieber Leser, wieder das urgemütliche Gefühl abends an einem knisternden Kaminofen zu sitzen und nach getaner Arbeit bei einem schönen Holzfeuer zu entspannen.