Der Nil, Lebensader des Landes, in dessen Ufern fast 1000 km gestellten Haager Landes säumen ist somit zu einem großen Teil einkochen und Schatzkammer des Landes. Man kann diese Region ja schon fast überquellen fruchtbar bezeichnen, denn zwei mitunter sogar drei Ernten jedes Jahr sind möglich. Zwischendrin entstanden lebhafte Ballungszentren, Touristenzentren, stehen aber auch einfache Lehmhütten neben luxuriösen Hotelanlagen. Nicht zu vergessen die steinernen Zeugen der ältesten Kultur der Menschheit, ein ganzes Tal voll Jahrtausendealter Zeugen angefüllt mit Pyramide, Nekropolen und Pharaonentempel. Selbst Heredot schreibt schon 450 Jahre vor Christus: „Ägypten ist reicher anwundern als jedes andere Land und weist größere Werke auf als beschrieben werden kann." Der Rest des Landes, mehr als 90%, ist eine gnadenlos gleißende Wüste.

So unwirklich wie diese Landschaften sind, ist dieses Land der kleine, belebte, bewohnte ja nahezu paradiesische Landstrich eine Schnittstelle zwischen Orient, Asien und Afrika. Der einfache Ägypter lebt heute genauso wie seine Vorfahren: ungesäuertes Fladenbrot, getrocknetes Gemüse, Hülsenfrüchte braune Bohnen, Olivenöl und pikanten Gewürzen. Diese Gewürze verwandeln die eigentlich recht schlichte Kost in ein einzigartiges Duftpoem von Tausendundeiner Nacht. Diese Gewürze sind z.B. Kreuzkümmel, Sesam, Knoblauch, Koriander, Muskat, Nelken, Safran, Zimt und einige andere mehr. Diese Gewürze werden mitunter in das Wasser von Wasserpfeifen zugesetzt. Dies ermöglicht dann das Rauchen einer Shisha mit einem Geschmack im Rauch der bezaubernd orientalisch und betörend anmutet. Selbst das Shisha Rauchen haben die Ägypter sich erhalten über die vielen Jahrtausende. Und das seit der Zeit, seitdem die Osmanen die Shisha ins Land rechts und links vom Nil gebracht haben. Und damals dauerte es nicht lange, und die Wasserpfeifen wurden ein Teil der Kultur und gehörten recht bald zu den Sitten und Gebrächen aller Sippen die dot ansässig waren.