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Die Geschichte einer Wachsjacke
- Von Alex Kiefer
- Veröffentlicht 04.01.08
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- Nicht beurteilt
Alex Kiefer
Mein Name ist AleX Kiefer, ich bin 28 Jahre und von Beruf Fitnesstrainer.
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Die Firma Barbour wurde wohl um 1894 von John Barbour gegründet. Doch so ganz genau weiß man das nicht. Die relative Unsicherheit hinsichtlich des Datums zeugt von einer gewissen Bescheidenheit, die sich auch in der mageren Firmenhistorie widerspiegelt. Warum, wann und wie die ersten Barbour-Jacken hergestellt wurden, bleibt ungeklärt. Offensichtlich ist John Barbour nicht in dem Bewusstsein angetreten, dass die Gründung seiner Firma einmal ein denkwürdiges Datum der Bekleidungsgeschichte werden könnte. Vermutlich hat er einfach irgendwann beschlossen, wasserdichte Mäntel und Jacken anzufertigen, und alles weitere ergab sich dann irgendwie von selbst. Der älteste noch existierende Katalog des Hauses stammt aus dem Jahre 1908. Auf der Rückseite prangt eine Anzeige, in der ein Mann mit einem langem Mantel und einem Südwester auf dem Kopf abgebildet ist. Der Text beschreibt den feilgebotenen »special light-weight coat« als »ideal for yachting, fishing, driving, boating, Walking and shooting«. Im Hintergrund ist ein Leuchtturm, das damalige Markenzeichen von Barbour zu sehen, »the famed beacon brand oilskins«.
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Erst in den zwanziger Jahren rückte der Name Barbour als Markenzeichen in den Vordergrund. Allerdings hat sich die Familie, der das Unternehmen bis heute gehört, stets im Hintergrund gehalten, obwohl es sicher viele Barbour-Kunden gibt, die gerne einen Blick in das Familienalbum werfen würden. Doch vermutlich unterscheiden sich die Barbours nicht wesentlich von anderen englischen Familien, nur dass
Princess Anne sieht man - wie alle anderen Mitglieder der englischen Königsfamilie - häufig mit der Wachsjacke von Barbour. Allerdings trägt sie auch andere Marken, wie zum Beispiel Musto oder Puffa. Als Schwester des zukünftigen Königs aller Briten und aller britischen Marken muss sie das wohl auch tun.
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Die Jagd ist eine der Gelegenheiten, bei der die Barbour-Jacke ihre überlegene Qualität und ihr sinnreiches Design unter Beweis stellt. So kann die große Tasche im Rücken das erlegte Kleinwild aufnehmen, die großen Blasebalgtaschen bieten jede Menge Platz für Patronen, und der wasser- und winddichte Stoff schützt vor Regen und Kälte






