Die Entwickler von dem PC und Konsolen-Meilenstein „Bioshock“, werkelten sechs Jahre lang an diesem Spiel. Für ein Computerspiel ist das eine wirklich sehr lange Zeit.

Das Team war sich in dieser Zeit auch nie so sicher, ob das Spiel überhaupt in den Handel kommt. Das vorige Projekt von 2K Boston flopte zudem, wodurch die Publisher natürlich verunsichert waren. Zum Glück wagte sich Take 2 an dieses Kunstwerk heran, und siehe da, Bioshock wurde das PC Spiel des Jahres 2007. Kritiker äußerten sich dazu, dass man sich noch in 20 Jahren an dieses Spiel erinnern wird. Lange war unklar, ob PC Spiele eine Kunstform sind oder nicht. Bioshock hat die Frage nun endlich beantwortet. In diesem Spiel werden die Augen nicht nur mit schönen Effekten und grafischen Raffinessen verwöhnt. Nein, in Bioshock wird der Spieler in eine neue Welt versetzt, in der er wortwörtlich mit Haut und Haaren auch eintaucht. Der Spielverlauf fesselt einfach an den Monitor. Man möchte die Maus oder den Controller gar nicht mehr aus der Hand geben, wie ein gutes Buch. Um so ärgerlich wird es, wenn man an das Ende des Spiels gelangt. Zur Story: Der Hauptcharakter landet nach einem Flugzeugabsturz ungewollt in die Unterwasserstadt „Rapture“. Schnell wird klar, dass es sich um ein gescheitertes Utopia handelt. Die Zeit ist dort zwischen 1950 und 1960 stehen geblieben.

Die künstliche Intelligenz ist extrem schlau und dynamisch. So lassen sich die Gegner manipulieren oder auf die eigene Seite ziehen. Die ganze Umgebung nutzt man geschickt aus, um die Widersacher los zu werden.