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Immobilienpreise in den USA sind auf Tiefststand
- Von Torsten Maue
- Veröffentlicht 14.12.07
- Finanzen
- Nicht beurteilt
Nicht nur hier in Deutschland sind die preise für Immobilien auf recht niedrigem, Niveau. Auch in den Vereinigten Staaten von Amerika befinden sich die Preise auf einem absoluten niedrigen Niveau. Wer jetzt ein Haus in den Vereinigten Staaten haben möchte, kann sich dort eins kaufen.
Schuld an den niedrigen Preisen sind zum einen der schwache Dollar und zum anderen die Zinserhöhung, die die amerikanische Notenbank in diesem Jahr durchgeführt hat. Viele konnten sich daraufhin die Immobilienfinanzierung nicht mehr leisten und mussten ihr Haus unter Wert verkaufen. Auch die Zwangsversteigerungen sind enorm. Über eine Million Häuser müssen zwangsversteigert werden, Das soll auch im nächsten Jahr so sein.
Dennoch sollte man vorsichtig sein. Auch wenn der Europäer derzeit am Wechselschalter fast einen Dollar und fünfzig Cent bekommt, wenn er einen Euro umtauscht, so dauert auch ein Hauskauf in den Vereinigten Staaten seine Zeit und ob der Dollar so lange auf diesem Niveau bleibt, ist wohl recht unwahrscheinlich. Dennoch sehen die Deutschen in erster Linie das Eurozeichen und bei dessen Wert gegenüber dem Dollar sind die Häuser wirklich spottbillig. Kostet ein Haus in Dollar um die zweihunderttausend Euro, zahlt der deutsche nur etwa hundertfünfzigtausend Euro für das Haus. Wenn überhaupt, denn die Preise fallen ja weiterhin. Fällt der Wert des Dollars auch noch, kann man sogar davon ausgehen, dass die 1,50 Dollar für 1 Euro noch erreicht werden. Der Unterschied liegt derzeit bei etwa vier Cent.
Es will gut überlegt sein, sich in ein solches Geschäft zu stürzen, denn gerade Spekulationen, die den Dollar betreffen, sind sehr riskant und wagemutig.






