- Startseite
- Finanzen
- Bankkonten und Kreditkarten ohne Bonität
Bankkonten und Kreditkarten ohne Bonität
- Von Thomas Trimmel
- Veröffentlicht 25.11.07
- Finanzen
- Nicht beurteilt
Für Personen, die keine oder eine schlechte Bonität haben, ist es oft sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich, eine Kreditkarte oder auch nur ein normales Bankkonto zu bekommen.
Schlechte Bonität ist gleichzusetzen mit einer negativen Schufaauskunft bzw. keinem, einem unregelmäßigen oder nicht ausreichend hohen Einkommen.
Negative Schufaauskünfte sind vor allem Mahn- und Vollstreckungsbescheide, gekündigte Kredite, nicht eingehaltene Zahlungsverpflichtungen oder sogar die Eidesstattliche Versicherung bzw. Privat- oder Regelinsolvenz.
Ein Girokonto ist in Deutschland in der Regel verbunden mit der Bereitstellung von Kreditkarten mit einem bestimmten Verfügungsrahmen.
Personen, denen dies verweigert wird, müssen jedoch nicht mehr auf die Nutzung von Kreditkarten verzichten. Als Alternative bieten sich hier vor allem Prepaid Kreditkarten an. Diese funktionieren ähnlich wie die Prepaid-Karten beim Handy, das heißt, man muss sie erst mit Geld aufladen, bevor man mit ihnen bezahlen kann.
In Deutschland gibt es derzeit keinen Rechtsanspruch auf ein Bankkonto. Deshalb passiert es immer wieder, dass Personen mit einer negativen Schufaauskunft die Einrichtung eines Girokontos verweigert wird. Allerdings gibt es seit einigen Jahren eine Empfehlung, jedem Kunden zumindest ein so genanntes Girokonto auf Guthabenbasis einzurichten. Die Banken halten sich jedoch oft nicht daran. In diesem Falle kann es jedoch helfen, sich gegen die Nichteinrichtung eines Girokontos auf Guthabenbasis bei der zuständigen Schlichtungsstelle der Bank zu wehren. Hierbei sind die staatlichen Schuldnerberatungsstellen gern behilflich.






