Essen war Leben und an Großmutters Tisch auch immer etwas Besonderes. Was bei ihr auf den Tisch kam, mochte jeder gerne. Oma, ihre gute Stube und die Gäste ihrer Tischrunde konnten entspannen und vor allem eins: Genießen.

Da wurde geschuftet, gerackert, gehackt, gemahlen, zerstäubt, gelagert, versteckt, verfeinert und vor allem gewusst. Gewusst wie, was die Zutaten anging und gewusst wie einer wahrhaft schmackhaften Zubereitung. Die Lebensmittel waren Nahrungsmittel, ihre Herkunft bekannt, der Umgang mit ihnen voller Achtung. Zu diesen Zeiten wussten alle noch, dass eine Rübe in der Erde wächst und eine Zitrone am Baum und dass die Milch aus dem Euter einer Kuh kommt und dass man daraus Dickmilch und Käse machen kann. Auch schmeckten die Dinge noch so wie sie

es versprachen.

Nahrungsmittel sind zum Leben da, bestätigen wir uns zum Welternährungstag jedes Jahr aufs Neue. Die Mittel zum Leben gelten als verbrieftes und bestätigtes grundlegendes Menschenrecht. Lebensmittel dienen dem Leben und alle Menschen wünschen sich dieses Geschenk der Natur um ihr Leben zu erhalten.

Moderne Lebensmittel erfordern heute eine grundlegende Überprüfung nach der in ihr vorausgesetzten grundlegenden Eigenschaft, die das Leben fördert und unterstützt. Zum Glück gibt es ausreichendUnternehmen, die sich das zum obersten Ziel erkoren haben. Ohne sie wären wir als moderne Menschen, die nicht mehr so genau wissen, woher das Mittel zum Leben stammt, ziemlich verloren. Gütesiegel brauchen wir als Orientierung im modernen Dschungel der Vielfalt der Mittel zum Erhalt unseres Lebens.