Nicht alle Soldaten haben vor, ihr ganzes Leben bei der Bundeswehr zu bleiben. Damit sie jedoch nicht völlig allein dastehen, denn es ist doch eine gewaltige Umstellung, sich dann im normalen Arbeitsalltag zurechtzufinden, hat die Bundeswehr den Bundesförderungsdienst.

Der Bundesförderungsdienst hilft Soldaten, die die Bundeswehr verlassen, einen Job auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden. Sie verfügen, wie das Arbeitsamt auch, über eine Stellenbörse, wo sich der Soldat frei Stellen in Unternehmen heraussuchen und dort bewerben kann. Die Stellenbörse beinhaltet Praktikums- und Ausbildungsplätze, aber auch Arbeitsplätze. Weiterhin haben auch Arbeitgeber Zugriff auf diese Stellenbörse, so dass sie sich bei Interesse mit der Bundeswehr in Verbindung setzen können.

Doch der Bundesförderungsdienst der Bundeswehr hilft nicht nur den Soldaten, die den Bund verlassen wollen bei der Integration. Sie sind ebenso verantwortlich für die Ausbildung und Förderung der bleibenden Soldaten. Als Teil der Wehrverwaltung sind die 22 Regionalteams den Kreiswehrersatzämtern der jeweiligen Region zugeordnet.

In Gesprächen mit den Soldaten, können die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bundesförderungsdienstes die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erläutern, Tipps und Hinweise für berufliche Förderungen etc. geben. Die jeweiligen Qualifikationen, Fähig- und Fertigkeiten des Soldaten werden dabei berücksichtigt.

Schon während der Dienstzeit können die Soldaten und Soldatinnen Schulungen und Seminare besuchen, um sich für ein Leben nach der Bundeswehr vorzubereiten. Dies ist auch im Grundwehrdienst möglich. Für eine gewisse Zeit nach dem Ausstieg aus der Bundeswehr gewährt diese eine Übergangsbeihilfe und Übergangsgebührnisse.

Da es im öffentlichen Dienst Stellen gibt, die lediglich ehemaligen Soldaten und Soldatinnen vorbehalten sind, hilft der BDF natürlich auch dabei, bei den entsprechenden Vorraussetzungen, eine solche Stelle zu bekommen.