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Dauerhafte Haarentfernung mit der IPL2 Technologie - Epilux SP
- Von Kurt Schaefer
- Veröffentlicht 18.10.07
- Wellness , Medizin , Gesundheit und Fitness , Frauen-Themen
-
Beurteilung:




Kurt Schaefer
Mitarbeiter bei Belladerma Fachzentrum für ästhetische Hautbehandlung, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin
Alle Artikel von Kurt Schaefer anzeigenEinfluss der dauerhaften Haarentfernung mit der IPL2 Technologie auf die Hautanhangsorgane.
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Apokine Drüsen, Duftdrüsen. Die ebenfalls in den Haarfolikel mündenden Duftdrüsen kommen beim Menschen nur in der Achselhöhle, im äußeren Gehörgang, im Brustwarzenhof, an den Augenliedern und im Genitalbereich vor. Sie produzieren ein fetthaltiges, alkalisches Sekret und sind bei Frauen wesentlich stärker entwickelt als bei Männern. Die Drüsensekretion beginnt in der Pubertät und nimmt am Ende der Keimdrüsentätigkeit stark ab. Die Funktion der Drüsen wird bei der dauerhaften Haarentfernung mit der Epilux SP nicht gestört.
Brustdrüse. Die größte Hautdrüse ist die weibliche Brustdrüse. Sie entwickelt sich zu beginn der Pubertät und ist aus 15-20 Lappen aufgebaut, die durch Bindegewebe voneinander getrennt und weiter in Läppchen gegliedert sind. Der Ausführungsgang (Milchgang) jedes Lappens mündet in die Brustwarze (Mamille).
Schweißdrüsen. Die fast über die gesamte Körperfläche verteilten Schweißdrüsen – man schätzt ihre Gesamtzahl auf etwa zwei Millionen – setzen sich aus einem sezernierenden, aufgeknäuelten Endstück (Knäueldrüsen) und einem Ausführungsgang zusammen, der das Korium und die Epidermis senkrecht zur Oberfläche korkenzieherartig durchsetzt. Das saure Sekret dieser Drüsen, der Schweiß, enthält neben verschiedenen Elektrolyten u.a. Aminosäuren, Brenztraubensäure, Cholin, Harnstoff, Histamin und Milchsäure. Die dauerhafte Haarentfernung mit Epilux SP hat keinen Einfluss auf die Funktion der Schweißdrüsen, es wird nach der Behandlung weder weniger noch mehr Schweiß produziert.
Mechanosensibilität der Haut (Tastsinn)
Tastempfindungen. Die durch Hautsensoren vermittelte Empfindung ermöglicht es, sich über Struktur und Form von berührten oder betesteten Gegenstände zu informieren. Dabei lassen sich mehrere Empfindungsqualitäten unterscheiden: Eine Druckempfindung wird durch statische Einwirkung einer mechanischen Kraft auf die Hautoberfläche, eine Spannungsempfindung durch Dehnung der Haut hervorgerufen. Eine Berührungsempfindung tritt bei leichtem, kurzdauerndem Hautkontakt auf. Zur Vibrationsempfindung kommt es, wenn mechanische Schwingungen von mehr als 10 Hz auf die Haut einwirken. Wie der nächste Abschnitt zeigt, gibt es auf diese Qualitäten spezialisierte Mechanosensoren. Alle diese sensorischen Informationen tragen gemeinsam in der frühkindlichen Entwicklungsphase zur Entstehung der Raumvorstellung bei, ermöglichen die differenzierte Wahrnehmung von Hautkontakten, sind unerlässlich für die Handhabung von Gegenständen bzw. Geräten und stellen im Dunkeln eine wichtige Orientierungshilfe dar.
Die Qualitäten der Mechanosensibilität sind nicht gleichmäßig über die Haut verteilt, sondern in diskreten Sinnespunkten organisiert. Deren Zahl spiegelt die Dichte der Innervation durch einzelne Mechanosensortypen wider. Je dichter die Sinnenspunkte angeordnet sind, um so empfindlicher ist die jeweilige Hautregion und um so feiner ist darin das örtliche Auflösungsvermögen. Dieses lässt sich quantitativ über simultane Raumschwelle bestimmen, d.h. über den kleinsten Abstand, bei dem zwei gleichzeitig applizierte taktile Reize noch als getrennt wahrgenommen werden (Zweipunktschwelle). Diese weist in den verschiedenen Haut- bzw. Schleimhautregionen erhebliche Variationen auf und beträgt an der Zungenspitze ca. 1 mm, an den Fingerbeeren ca. 2 mm, am Handrücken etwa 30 mm sowie am Rücken, Oberarm und Oberschenkel sogar 50-70 mm. Auch der Tastsinn wird in keiner Weise durch die dauerhafte Haarentfernung mit der IPL2 Technologie beeinflusst.



