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Esoterik – Von Pythagoras bis zum modernen Kartenlegen
- Von Andreas Mettler
- Veröffentlicht 20.09.07
- Astrologie und Horoskope
- Nicht beurteilt
Als erste historisch dokumentierte Erscheinung der europäischen Esoterik ist Pythagoras bekannt. Pythagoras lebte ungefähr 570 bis 500 vor Christus und vertrat die Lehre, dass der Mensch eine vom Körper ablösbare Seele mit Fortbestand nach dem Tode durch Reinkarnation besitze. Von Pythagoras stammt auch der Begriff „Kosmos“, der eine harmonisch geordnete Welt definiert, dem Kontrast zum Chaos. Er setzte die Bewegung von Planeten in Beziehungen zu Intervallen der Musik und definierte den Begriff „Sphärenharmonie“. Platon, Parmenides von Elea und Empedokles übernahmen die Reinkarnationstheorie von Pythagoras und leiteten daraus einen strengen Vegetarismus ab, ein Verbot des Verspeisens von Tieren, was bei einer Voraussetzung der Reinkarnationsmöglichkeit des Menschen als Tier anderenfalls mit Kannibalismus gleichzusetzen gewesen wäre. Platon definierte die Seele als den eigentlichen Kern des Menschen, der Körper hingegen sei nur vorübergehend inkarnierter Natur und damit das „Grab“




